Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium nigrescens
Auch bekannt als: Schwarzwerdender Klee
6
Arten
interagieren
36
Interaktionen
dokumentiert
An den zarten, weißlichen Blütenköpfen, die sich beim Verblühen charakteristisch dunkelbraun bis schwarz verfärben, lässt sich der Schwarzwerdende Klee (Trifolium nigrescens) sofort erkennen. Diese einjährige Kleeart ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie bereits ab April blüht und somit früh im Jahr Nahrung bereitstellt. Als Hülsenfrüchtler (Fabaceae) verbessert er zudem ganz nebenbei die Bodenqualität, indem er Stickstoff an den Wurzeln anreichert. Mit seiner geringen Wuchshöhe von nur 0,22 m fügt er sich harmonisch in lückige Rasenstellen oder Beeteinfassungen ein. Wenn du eine unkomplizierte Pflanze suchst, die sich durch Selbstaussaat ihren Platz sucht, liegst du hier genau richtig.
Frühe Blüte und natürlicher Dünger: Dieser 0,22 m kleine Klee ist ein Multitalent.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieser Klee eine wichtige Komponente für die Biodiversität im zeitigen Frühjahr. Seine Blütezeit von April bis Juni bietet ein verlässliches Nektarangebot, wenn viele andere Arten noch nicht so weit sind. Da die Samen mit 0,487 mg extrem leicht sind, werden sie oft über weite Distanzen transportiert, was die Vernetzung von Lebensräumen fördert. Als Stickstofffixierer verbessert er die Bodenbiologie für benachbarte Pflanzenarten auf ganz natürliche Weise. Da er einjährig wächst, hinterlässt er nach seinem Absterben wertvolle Humusanteile und offene Bodenstellen für andere heimische Wildpflanzen. Auch wenn Beziehungsdaten zu spezifischen Insektenarten hier noch fehlen, ist seine Rolle im Nährstoffkreislauf des Gartens bedeutend.
Der Schwarzwerdende Klee wird als kindersicher eingestuft. Er enthält keine bekannten Giftstoffe, die für Menschen oder Haustiere beim Berühren oder versehentlichen Verschlucken gefährlich werden könnten. Du kannst ihn also bedenkenlos in der Nähe von Spielflächen wachsen lassen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.223 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit im Frühling: Bringe die Samen oder Jungpflanzen am besten zwischen März und Mai in die Erde.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Bodenbeschaffenheit: Die Erde sollte durchlässig sein; vermeide unbedingt Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich).
Wuchshöhe: Mit exakt 0,22 m bleibt der Klee niedrig und muss nicht gestützt werden.
Wasserbedarf: In der Keimphase feucht halten, danach kommt die Pflanze gut mit normalen Gartenbedingungen zurecht.
Vermehrung: Durch die leichten Samen von 0,487 mg sorgt die Pflanze meist selbst für Nachkommen im nächsten Jahr.
Düngung: Ein zusätzlicher Dünger ist nicht nötig, da die Pflanze als Leguminose (Stickstoffsammler) den Boden selbst versorgt.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte ist möglich, aber für die Selbstaussaat solltest du die Köpfe ausreifen lassen.
Gute Partnerin: Das Gänseblümchen (Bellis perennis) – es besiedelt ähnliche Standorte und ergänzt den Klee wunderbar in kurzrasigen Bereichen.
Der Schwarzwerdende Klee (Trifolium nigrescens) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist vor allem im Mittelmeerraum beheimatet, breitet sich aber zunehmend in unseren Breiten an warmen Standorten aus. Er besiedelt bevorzugt Pionierstandorte (frisch entstandene Lebensräume) und offene Bodenstellen. Morphologisch zeichnet er sich durch seine krautige, nicht verholzende Struktur und die typischen dreizähligen, breitblättrigen Blätter aus. Auffallend ist sein geringes Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,487 mg, was ihm die Ausbreitung über weite Strecken ermöglicht.
1 Video zu Schwarzwerdender Klee

4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →