
Trifolium ochroleucon
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer den Blassgelben Klee (Trifolium ochroleucon) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Er besticht durch seine eiförmigen Blütenköpfe, die in einem vornehmen Cremegelb statt im gewohnten Weiß oder Rosa leuchten. Da diese Wildpflanze auf der Roten Liste der gefährdeten Arten (Status 2) steht, ist sie eine echte Besonderheit für Deinen Naturgarten. Besonders die Ackerhummel (Bombus pascuorum) steuert die Blüten im Hochsommer gezielt an. Mit der Pflanzung dieses seltenen Schmetterlingsblütlers leistest Du einen messbaren Beitrag zum Artenschutz direkt vor Deiner Haustür. Du wirst sehen, wie dankbar die Natur auf dieses Angebot reagiert.
Rote-Liste-Rarität: Das cremegelbe Juwel für Deine Ackerhummeln.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Blassgelbe Klee (Trifolium ochroleucon) eine der wichtigsten Futterpflanzen für die Ackerhummel (Bombus pascuorum). Da er bereits als stark gefährdet (Rote Liste 2) eingestuft wird, fungiert Dein Garten als wertvolles Trittsteinbiotop für den Erhalt dieser Art. Seine Blütezeit im Juli füllt eine oft kritische Lücke im Nahrungsangebot des Hochsommers. Durch seine tiefgehenden Wurzeln und die Bindung von Stickstoff trägt er zur natürlichen Bodenverbesserung bei, ohne den Standort zu überdüngen. Er ist ein spezialisierter Überlebenskünstler für trockene Magerstandorte.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,207 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Blassgelbe Klee (Trifolium ochroleucon) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Als Archäophyt – eine Pflanze, die bereits vor 1492 durch menschliches Zutun eingewandert ist – besiedelt er bevorzugt magere, kalkhaltige Trockenrasen und Waldränder. Man erkennt ihn an den behaarten Stängeln und den typischen dreizähligen Blättern, wobei der Blütenkopf deutlich über den obersten Blättern gestielt ist. Er lebt in einer engen AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen), die ihm auf kargen Böden hilft.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_895162535
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.