Bild folgtKI-generierte IllustrationTropinota hirta
Auch bekannt als: Zottiger Blumenkäfer, Zottiger Blütenkäfer, Zottiger Rosenkäfer
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Der etwa acht bis zwölf Millimeter große Fellkäfer (Tropinota hirta) fällt durch seinen dicht behaarten, gedrungenen Körper und die dunkle Färbung mit hellen Flecken auf den Deckflügeln auf. In Deinem Garten begegnest Du ihm vor allem an sonnigen Tagen im April und Mai. Er gehört zur Familie der Scarabaeidae (Blatthornkäfer), was Du an seinen fächerartigen Fühlern erkennen kannst. Als Bestäuber (Insekten, die Pollen übertragen) spielt er eine wichtige Rolle im Ökosystem Deines Gartens. Besonders gerne besucht er im Frühling Pflanzen wie den Apfel oder den Gewöhnlichen Natternkopf. Auch auf dem Knolligen Hahnenfuß oder dem Frühlings-Fingerkraut ist er regelmäßig bei der Nahrungssuche zu beobachten. Seine Larven entwickeln sich im Boden und ernähren sich dort von totem organischem Material. Du kannst den Käfer unterstützen, indem Du Laubhaufen liegen lässt und den Boden nicht durch Umgraben störst. Ein Garten mit heimischen Gewächsen wie der Orientalischen Rauke bietet ihm einen wertvollen Lebensraum. Da er wärmeliebend ist, schätzt er offene, sonnige Stellen auf Deinem Grundstück. Er ist ein völlig friedlicher Gartenbewohner, der Dir bei der Befruchtung Deiner Obstbäume hilft.
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Der Fellkäfer ist für Dich und Deine Haustiere vollkommen harmlos, da er weder beißen noch stechen kann. Er gilt als nützlicher Bestäuber und verursacht keine nennenswerten Schäden an gesunden Gartenpflanzen. In manchen Regionen steht er aufgrund schwindender Lebensräume unter Beobachtung.
Der Käfer wird taxonomisch in die Ordnung der Coleoptera (Käfer) sowie die Familie der Scarabaeidae (Blatthornkäfer) eingeordnet. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Tropinota hirta weit verbreitet und bevorzugt warme, offene Standorte. Die adulten (ausgewachsenen) Tiere erreichen eine Körperlänge von 8 bis 12 Millimetern. Er lebt als tagaktiver Blütenbesucher und trägt zur Bestäubung zahlreicher Pflanzenarten bei. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Mitteleuropas bis nach Belgien.
30 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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