Bild folgtKI-generierte IllustrationTsuga heterophylla
Auch bekannt als: Westamerikanische Hemlocktanne, Westliche Hemlock
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
6
Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren weichen, flachen Nadeln und den elegant überhängenden Triebspitzen fällt die Westamerikanische Hemlocktanne (Tsuga heterophylla) sofort auf. In deinem Naturgarten ist dieser stattliche Baum weit mehr als nur ein Sichtschutz; er dient als spezialisierte Kinderstube für bedürftige Nachtfalter. So finden etwa die Raupen des Moosgrünen Rindenspanners und des Fleckleibborkenspanners hier ihre lebensnotwendige Nahrung. Wenn du ausreichend Platz hast, schenkst du mit diesem Baum vielen Insekten ein dauerhaftes Zuhause. Achte bei der Standortwahl jedoch unbedingt auf die beachtliche Endgröße, damit du auch in Jahrzehnten noch Freude an ihr hast.
Majestätischer Riese und Lebensraum für den Moosgrünen Rindenspanner.
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In der ökologischen Vernetzung deines Gartens spielt dieser Baum eine wichtige Rolle als Raupenfutterpflanze. Nach aktuellen Daten profitieren spezialisierte Falter wie der Zweibindige Nadelwald-Spanner, der Nadelgehölz-Blütenspanner und der Sägezahnfühler-Nadelholzspanner von den Nadeln. Auch der Fleckleibborkenspanner und die Art Thera obeliscata sind auf die Hemlocktanne angewiesen. Mit ihren leichten Samen, die ein Gewicht von nur 1.7356 mg aufweisen, bietet sie im Winter Nahrung für kleine Vögel, da die Samen vom Wind weit verbreitet werden. Die dichte Nadelstruktur dient zudem als geschützter Rückzugsort für die lokale Tierwelt.
Bitte beachte, dass die Westamerikanische Hemlocktanne im Hinblick auf die Nutzung im Garten als nicht kindersicher eingestuft wird. In Haushalten mit kleinen Kindern ist daher eine entsprechende Aufsicht oder Vorsicht geboten. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs von Pflanzenteilen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
45.141 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wuchshöhe beachten : Mit einer Endhöhe von exakt 45.14 m ist sie nur für sehr große Gärten oder Waldgrundstücke geeignet.
Standort : Wähle einen halbschattigen bis schattigen Platz; sie verträgt keine pralle Mittagssonne bei gleichzeitiger Trockenheit.
Boden : Die Erde sollte dauerhaft frisch bis feucht, humos und eher kalkarm sein.
Pflanzzeit : Setze den Baum im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Pflanzloch : Hebe ein Loch in doppelter Breite des Ballens aus und lockere die Sohle gut auf.
Pflege : In den ersten Standjahren bei Sommertrockenheit regelmäßig wässern, da sie empfindlich auf trockene Wurzeln reagiert.
Schnitt : Ein Rückschnitt ist bei diesem Baum nicht empfehlenswert, da er seine natürliche, pyramidenförmige Gestalt am schönsten frei entfaltet.
Gute Partnerin : Die heimische Rotbuche (Fagus sylvatica) — beide Arten schätzen ein ausgeglichenes Kleinklima und bilden zusammen stabile Mischwaldfolgen.
Die Westamerikanische Hemlocktanne (Tsuga heterophylla) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) innerhalb der Ordnung der Koniferen. Ursprünglich im pazifischen Nordamerika beheimatet, findet man sie bei uns häufig in forstlichen Versuchsanstalten oder großen Parks. Sie besiedelt bevorzugt kühl-feuchte Standorte und gilt als sehr schattentolerant. Ein markantes Merkmal sind die unterschiedlich langen Nadeln – daher der Name 'heterophylla' (verschiedenblättrig) – sowie die schlaff nach unten hängende Wipfelregion, die sie von der heimischen Fichte (Picea abies) unterscheidet.
6 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →