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Valeriana pratensis subsp. franconica
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Schon von weitem fällt der Fränkische Arznei-Baldrian durch seine filigranen, weiß-rosa Schirmrispen (verzweigte Blütenstände) auf, die oft über einen Meter hoch werden. Du erkennst ihn zudem an seinen charakteristischen, gefiederten Blättern und dem angenehmen, aber intensiven Duft der Blüten. Da diese Unterart auf der Roten Liste (Verzeichnis gefährdeter Arten) geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Sie ist eine indigene (einheimische) Pflanze, die perfekt an unsere klimatischen Bedingungen angepasst ist. Auch wenn für diese spezielle Form noch keine detaillierten Insektendaten vorliegen, bereichert sie als seltene Wildpflanze jeden naturnahen Garten. Du wirst staunen, wie viel Leben diese stolze Gestalt in deine Beete bringt.
Seltene Schönheit der Roten Liste: Einheimischer Naturschutz für dein Gartenbeet.
Der Fränkische Arznei-Baldrian nimmt als indigene (einheimische) Art eine wichtige Rolle in unserem Ökosystem ein. Da er auf der Roten Liste D (Deutschland) verzeichnet ist, hat seine Erhaltung im Garten einen hohen naturschutzfachlichen Wert. Besonders hervorzuheben ist die AM-Mykorrhiza (eine spezialisierte Pilz-Wurzel-Gemeinschaft), die zur Stabilität des Boden-Netzwerks beiträgt. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten in der Datenbank fehlen, dienen Baldrian-Arten generell als wichtige Anlaufstelle für fliegende Besucher. Durch seine stattliche Größe bietet er zudem Struktur und Versteckmöglichkeiten im Garten. Er fungiert als wertvoller Baustein für die regionale Biodiversität (Artenvielfalt). So schützt du eine seltene Unterart vor dem Verschwinden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Fränkische Arznei-Baldrian (Valeriana pratensis subsp. franconica) gehört zur Gattung Baldrian (Valeriana) innerhalb der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Sein Verbreitungsschwerpunkt liegt in Süddeutschland, wo er typischerweise auf frischen Wiesen und an Waldrändern vorkommt. Morphologisch zeichnet er sich durch hohle, gefurchte Stängel und gegenständige Blätter (jeweils zwei Blätter sitzen sich am Knoten gegenüber) aus. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde und seitdem fest etabliert ist) oder indigene Art ist er ein fester Bestandteil unserer Flora.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.