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Venustoraphidia nigricollis (Albarda, 1891)
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Heimisch — Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Schwarzhals-Kamelhalsfliege ist durch ihren auffallend langgestreckten Halsteil gekennzeichnet, der ihr das charakteristische Aussehen eines Kamelhalses verleiht. Als Vertreterin der Insektenordnung Raphidioptera besitzt sie zudem zwei durchsichtige, netzartig geaderte Flügelpaare. Diese Tiere sind räuberisch lebende Insekten, die sich von anderen kleineren Gliederfüßern ernähren. In deinem Garten kannst du sie vor allem in strukturreichen Bereichen mit Gehölzen antreffen, da sie auf eine naturnahe Umgebung angewiesen sind. Die Larven entwickeln sich meist in der Rinde von Bäumen oder in Totholz, wo sie ebenfalls als Räuber agieren. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel fördert den Erhalt ihres Lebensraums maßgeblich. Auch das Belassen von Totholz und Laubschichten bietet den Tieren wichtige Rückzugsorte für ihre Entwicklung. Da über den Bestand in Deutschland derzeit nur unzureichende Daten vorliegen, ist ein vorsichtiger Umgang mit ihrem Lebensraum besonders wertvoll. Durch die Förderung einer vielfältigen Gartenstruktur unterstützt du indirekt die Ansiedlung solcher spezialisierten Räuber.
Die Datenlage zur spezifischen Phänologie dieser Art ist begrenzt, weshalb keine gesicherten monatlichen Aktivitätsphasen angegeben werden können.
Die Schwarzhals-Kamelhalsfliege ist für den Menschen völlig harmlos und besitzt keinen Giftstachel. Sie gilt als Nützling, da sie als Räuber zur natürlichen Regulation anderer Insektenpopulationen beiträgt. Ein besonderer Schutzstatus ist aufgrund der unzureichenden Datenlage derzeit nicht explizit definiert.
Die Schwarzhals-Kamelhalsfliege Venustoraphidia nigricollis gehört zur Familie der Raphidiidae innerhalb der Ordnung der Raphidioptera. Sie ist in Deutschland heimisch und zeichnet sich durch ihre räuberische Lebensweise in allen Entwicklungsstadien aus. Die Art bevorzugt als Lebensraum gehölzreiche Habitate, in denen sie ihre Entwicklung vollenden kann.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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Stand: 04.06.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.