Bild folgtKI-generierte IllustrationVicia villosa
Auch bekannt als: Zottige Wicke
13
Arten
interagieren
32
Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer die Zottel-Wicke (Vicia villosa) sind ihre dichten, violetten Bluetentrauben und die namensgebende Behaarung an Staengeln und Blaettern, mit denen sie sich an Nachbarpflanzen festhaelt. In deinem Garten erreicht die Kletterpflanze eine Hoehe von genau 0,7 m und dient als wichtige Nahrungsquelle waehrend der Sommermonate. Obwohl sie botanisch als Neophyt (Pflanzenart, die nach 1492 eingefuehrt wurde) eingestuft ist, ist sie in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz weit verbreitet. Durch die Symbiose mit Bodenpilzen verbessert sie zudem die Qualitaet deines Bodens. Wenn du einen sonnigen Standort hast, unterstuetzt du mit ihr die lokale Artenvielfalt von Juni bis September. In deinem Naturgarten ist sie ein unkomplizierter Gast, der fuer lebendige Vielfalt sorgt.
Violette Kletterkuenstlerin: 0,7 m pure Lebenskraft von Juni bis September.
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Die Zottel-Wicke stellt mit ihrer Bluetezeit von Juni bis September ein stabiles Nahrungsangebot fuer Bestaeuber bereit, wenn viele Fruehjahrsblueher bereits vergangen sind. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist sie eine wichtige Ressource in der Agrarlandschaft und im Garten. Die schweren Samen dienen als Nahrung fuer die lokale Tierwelt, wobei die Ausbreitung meist ueber kurze Distanzen erfolgt. Da sie eine AM-Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) eingeht, traegt sie aktiv zur Vitalitaet des Bodenlebens bei. Quantitative Nektardaten liegen nicht vor, doch ihre Zugehoerigkeit zu den Huelsenfruechtlern macht sie zu einer wertvollen Komponente in einem oekologisch wertvollen Garten.
Die Zottel-Wicke ist als nicht kindersicher eingestuft. Da sie zu den Huelsenfruechtlern gehoert, sollten die Samen und Pflanzenteile keinesfalls verzehrt werden. In Gaerten mit kleinen Kindern solltest du darauf achten, dass keine Pflanzenteile in den Mund gelangen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
4
Pollenwert
4
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.697 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Waehle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 7), an dem die Pflanze ausreichend Licht erhaelt.
Boden: Ein normaler Gartenboden ist ideal, da sie als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Naehrstoffbedarf) gilt.
Feuchtigkeit: Die Pflanze bevorzugt trockene Bedingungen und kommt mit wenig Wasser aus.
Pflanzzeit: Du kannst sie im Fruehjahr zwischen Maerz und Mai oder im Herbst pflanzen, solange der Boden frostfrei ist.
Wuchs: Da sie eine Kletterpflanze ist und 0,7 m hoch wird, freut sie sich ueber benachbarte Halme oder Stauden als Stuetze.
Pflege: Ein Rueckschnitt ist nicht zwingend erforderlich; lass die Samen fuer die Selbstaussaat ruhig ausreifen.
Vermehrung: Die schweren Samen sorgen fuer eine Ausbreitung im direkten Umkreis oder werden durch Tiere transportiert.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie bietet der Wicke Halt und teilt die Vorliebe fuer sonnige Standorte.
Die Zottel-Wicke (Vicia villosa) gehoert zur Ordnung der Schmetterlingsbluetenartigen (Fabales) und zur Familie der Huelsenfruechtler (Fabaceae). In Mitteleuropa besiedelt sie bevorzugt sonnige Standorte auf trockenen Boeden und kommt in natuerlichen Pflanzengesellschaften vor. Als nicht verholzte Kletterpflanze erreicht sie eine Hoehe von exakt 0,7 m. Charakteristisch sind die breitblaettrigen Fiederblaetter und die schwere Diaspore (Ausbreitungseinheit), die mit rund 34,8 mg oft durch Schwerkraft oder Tiere verbreitet wird. Durch die AM-Mykorrhiza (arbuskulaere Mykorrhizapilze; eine Form der Pilz-Wurzel-Symbiose) ist sie bestens an die Naehrstoffaufnahme angepasst.
2 Videos zu Zottel-Wicke


13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Baden-Böhm F, App M, Thiele J (2022) — The FloRes Database: A floral resources trait database for pollinator habitat-assessment generated by a multistep workflow. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.djh9w0w29 (CC0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →