Bild folgtKI-generierte IllustrationEucera nigrescens
Auch bekannt als: Frühe-Langhornbiene
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Die mittelgroße Mai-Langhornbiene (Eucera nigrescens) erkennst du an ihrer dichten, braungrauen Behaarung und dem rasanten Flug, wobei die Männchen durch ihre außergewöhnlich langen Fühler auffallen. In deinem Garten lebt sie solitär (einzeln nistend) und legt ihre Brutstätten in selbstgegrabenen Gängen im Erdboden an. Bei der Nahrungssuche steuert sie gezielt Blüten wie den Kriechenden Günsel (Ajuga reptans), den Hornklee (Lotus corniculatus) oder den Gewöhnlichen Natternkopf (Echium vulgare) an. Auch an Nutzpflanzen wie der Ackerbohne (Vicia faba) oder der Erbse (Pisum sativum) kannst du sie beim Pollensammeln beobachten. Um ihr zu helfen, solltest du offene, vegetationsarme Bodenstellen bewahren, da sie diese für ihren Nestbau benötigt. Die Bestäubung von Pflanzen wie dem Wundklee (Anthyllis vulneraria) oder dem Echten Thymian (Thymus vulgaris) macht sie zu einer wichtigen Gehilfin. Achte darauf, sonnige Erdbereiche nicht zu verdichten, damit die Weibchen ungehindert graben können. Durch den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel sicherst du das Überleben dieser nützlichen Bestäuberin.
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Die Mai-Langhornbiene ist ein friedfertiger Gartenbewohner, der unter allgemeinem Artenschutz steht und keine Gefahr für Menschen darstellt. Ein Stich erfolgt nur bei direkter Lebensgefahr und ist gesundheitlich meist unbedenklich. Eine Verwechslung mit Wespen ist aufgrund des pelzigen Körpers ausgeschlossen.
Diese Wildbiene wird taxonomisch in die Familie Apidae innerhalb der Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler) eingeordnet. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Europas, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz bis hin zum Mittelmeerraum nach Griechenland oder Spanien. Die Art nistet solitär (einzeln lebend) im Erdboden, wobei sie bevorzugt sonnige Standorte für ihre Gänge wählt. Zur Unterscheidung von ähnlichen Arten dienen vor allem die auffälligen Fühlerlängen der Männchen. In der Gartenökologie übernimmt sie eine wesentliche Funktion bei der Bestäubung verschiedener Schmetterlingsblütler.
29 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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