Bild folgtKI-generierte IllustrationViola canina subsp. ruppii
15
Arten
interagieren
24
Interaktionen
dokumentiert
8
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst das Rupp-Hundsveilchen (Viola canina subsp. ruppii) an seinen zierlichen violetten Blüten und dem krautigen Wuchs, der eine Höhe von genau 0,16 m erreicht. In deinem Garten ist diese heimische Art eine wertvolle Bereicherung, da sie als wichtige Futterquelle für spezialisierte Falter wie den Frühlings-Perlmutterfalter (Boloria euphrosyne) dient. Die Pflanze bevorzugt halbschattige Plätze und trägt mit ihren leichten Samen zur natürlichen Dynamik im Beet bei. Wer Vielfalt auf kleinem Raum schätzt, findet in diesem Veilchen einen unkomplizierten Mitbewohner. Wenn du halbschattige Ecken ökologisch aufwerten möchtest, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Wichtige Kinderstube für den seltenen Frühlings-Perlmutterfalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Rupp-Hundsveilchen eine wichtige Lebensgrundlage für verschiedene Insekten. Besonders profitiert der Frühlings-Perlmutterfalter (Boloria euphrosyne), dessen Raupen auf Veilchen als Nahrung angewiesen sind. Auch der Vierpunkt-Kleinspanner (Idaea muricata) und der Hochalpen-Perlmutterfalter (Boloria pales) zählen zu den regelmäßigen Besuchern. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0,8788 mg sehr leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. So trägt die Pflanze zur Vernetzung von Lebensräumen bei. Durch die Symbiose mit Bodenpilzen fördert sie zudem ein gesundes Mikroklima im Wurzelbereich deines Gartens.
Bitte beachte, dass das Rupp-Hundsveilchen als nicht kindersicher eingestuft wird. Es sollten keine Pflanzenteile verzehrt werden, weshalb Vorsicht bei kleinen Kindern und Haustieren geboten ist. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.165 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen Standort im Halbschatten (Ellenberg 6), an dem die Pflanze vor intensiver Mittagssonne geschützt ist.
Boden: Ideal ist ein mäßig feuchter, frischer Boden (Ellenberg 4), der weder austrocknet noch zu Staunässe neigt.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer (Ellenberg 4) genügt ihr ein normaler Gartenboden; zusätzlicher Dünger ist meist nicht erforderlich.
Temperatur: Die Art bevorzugt mäßig warme Plätze (Ellenberg 4) und ist an unser hiesiges Klima bestens angepasst.
Pflanzzeit: Setze das Veilchen idealerweise im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst (September-November).
Wuchshöhe: Mit einer Höhe von 0,16 m passt sie perfekt in den Vordergrund von Beeten oder an Wegränder.
Pflege: Lass verblühte Stängel ruhig stehen, damit sich die leichten Samen über den Wind ausbreiten können.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie teilt ähnliche Ansprüche an Boden und Licht und ergänzt das ökologische Angebot im Frühjahr.
Das Rupp-Hundsveilchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) und zur Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). Es ist in Deutschland heimisch und besiedelt bevorzugt Standorte im Halbschatten auf frischen (mäßig feuchten) Böden, wie man sie an Waldrändern findet. Die Pflanze wächst rein krautig, bildet also kein Holz aus, und besitzt breitblättrige Laubblätter mit einer Fläche von etwa 523,77 mm². Eine Besonderheit ist die Verbindung mit Mykorrhiza (einer Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln), die dem Veilchen hilft, in mäßig nährstoffreichen Böden optimal zu gedeihen.
3 Videos zu Viola canina subsp. ruppii



7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
8 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →