Bild folgtKI-generierte IllustrationFabriciana niobe
Auch bekannt als: Mittlerer Perlmutterfalter, Mittlerer Perlmuttfalter
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Typisch für den Niobe-Silberfalter (Fabriciana niobe) ist die orange-braune Grundfärbung der Flügeloberseiten mit einem Muster aus schwarzen Flecken sowie hellen Punkten auf den Unterseiten. Als Falter besucht er in deinem Garten gezielt Nektarquellen wie die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense), den Rot-Klee (Trifolium pratense) oder das Echte Labkraut (Galium verum). Auch an der Pfeil-Kresse (Lepidium draba), der Berg-Distel (Carduus defloratus) oder dem Zwerg-Holunder (Sambucus ebulus) kannst du ihn bei der Nahrungssuche beobachten. Die Raupen hingegen sind spezialisiert (auf bestimmte Nahrung angewiesen) und fressen an Pflanzen wie dem Hain-Veilchen (Artengruppe), der Hunds-Veilchen-Unterart (Viola canina subsp. ruppii) oder dem Dünen-Stiefmütterchen (Viola tricolor subsp. curtisii). Um diesen seltenen Gast zu unterstützen, solltest du Wildkräuter wie die Stängellose Kratzdistel (Cirsium acaule) oder die Hochstänglige Große Eberwurz (Carlina macrocephala) in naturnahen Bereichen zulassen. Jeder Quadratmeter mit diesen heimischen Pflanzen ist ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz. Da die Art empfindlich auf Lebensraumveränderungen reagiert, ist sie ein Zeichen für einen ökologisch intakten Garten.
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Der Niobe-Silberfalter ist eine geschützte Art und für den Menschen sowie für Gartenkulturen vollkommen harmlos. Er gilt als Indikator (Anzeiger) für eine hohe ökologische Qualität deines Grundstücks. Eine Verwechslung mit anderen Arten der Gattung Fabriciana ist aufgrund ähnlicher Zeichnungsmuster leicht möglich.
Der Niobe-Silberfalter (Fabriciana niobe) wird taxonomisch (nach der wissenschaftlichen Einordnung) zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae) in der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) gezählt. Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien beheimatet. Charakteristisch ist seine enge Bindung an magere Standorte, an denen Veilchen-Arten (Viola) als Raupennahrung vorkommen. Die Unterscheidung von ähnlichen Silberfaltern gelingt meist über die spezifische Anordnung der Flecken auf den Flügelunterseiten. Als Tagfalter ist er ein wichtiger Bestandteil des heimischen Ökosystems.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
8 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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