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Viola canina x rupestris
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Auffällig sind die für Veilchen typischen, zierlichen Blüten und der kompakte Wuchs dieser besonderen Naturhybride. Du erkennst diese Pflanze (Viola canina x rupestris) an ihren breitblättrigen Laubblättern und der geringen Wuchshöhe von exakt 0,16 m. Für deinen Naturgarten ist sie wertvoll, da sie als Kreuzung zweier spezialisierter Arten besonders gut an karge, sonnige Standorte angepasst ist. Veilchen dienen allgemein als wichtige Lebensgrundlage für die Raupen verschiedener Perlmuttfalter, auch wenn für diese seltene Hybride noch keine spezifischen Einzeldaten vorliegen. Wenn du eine Schwäche für botanische Besonderheiten hast, die perfekt in Steingärten oder auf Magerwiesen passen, ist dieses Veilchen die richtige Wahl für dich.
Zierliche Rarität: Die robuste Hybride für sonnige Sand- und Magerstandorte.
Die ökologische Stärke dieser Pflanze liegt in ihrer spezialisierten Ausbreitungsstrategie. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,8788 mg sind die Samen so leicht, dass sie durch den Wind oder über weite Strecken durch Insekten verbreitet werden können. Die Blattfläche von 523,77 mm² bietet am Boden Schutz für Kleinstlebewesen. Da die Pflanze nicht verholzt, ist sie im Frühjahr ein zarter, aber stetiger Bestandteil der Krautschicht. In deinem Garten fördert sie die floristische Vielfalt an Standorten, die für viele Prachtstauden zu trocken und zu nährstoffarm wären.
Bitte beachte, dass dieses Veilchen als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte daher vermieden werden, besonders in Gärten, in denen kleine Kinder spielen. Sollte es dennoch zum Verschlucken kommen, ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,16 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieses Veilchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) und ist eine natürliche Kreuzung aus dem Hunds-Veilchen (Viola canina) und dem Sand-Veilchen (Viola rupestris). Ihr typischer Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sandige Heideflächen in Mitteleuropa. Die Pflanze wächst krautig, verholzt nicht und besitzt eine charakteristische Blattfläche von etwa 523,77 mm². Als Hybride vereint sie die Robustheit beider Elternarten und besiedelt bevorzugt lichte, offene Bodenstellen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.