Bild folgtKI-generierte IllustrationViola declinata
Auch bekannt als: Viola declinata
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst Viola declinata an ihren zarten, charakteristisch nach vorne geneigten Blüten in Violett-Tönen. Dieses seltene Veilchen ist für den Naturgarten besonders wertvoll, da es im Hochsommer eine wichtige Nische besetzt. Während die meisten gebietsfremd Veilchen bereits im Frühjahr verblüht sind, zeigt diese Art erst im Juli ihre Pracht. Damit bietet sie eine wertvolle zeitliche Erweiterung des Blütenangebots für die Insektenwelt in deinem Garten. Wenn du einen kühlen Platz im Steingarten frei hast, kannst du mit ihr einen echten Beitrag zur botanischen Vielfalt leisten.
Spätblühendes Bergjuwel: Ein violetter Farbtupfer für kühle Standorte im Juli.
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Die ökologische Bedeutung dieser Art liegt vor allem in ihrer späten Blütezeit im Juli. In dieser Phase schließt sie eine wichtige Versorgungslücke zwischen den typischen Frühjahrsveilchen und den später blühenden Herbststauden. Da für diese spezifische Art derzeit keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, bietet ihr Anbau im Garten eine wertvolle Grundlage für eigene Naturbeobachtungen. Als Mitglied der Veilchenfamilie trägt sie zur Diversität innerhalb dieser Pflanzengruppe bei und bereichert das Nahrungsangebot für spezialisierte Insekten montaner Lagen.
Viola declinata ist als nicht kindersicher eingestuft. Ein Verzehr von Pflanzenteilen sollte daher vermieden werden, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu verhindern. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Pflanze das Veilchen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Wähle einen kühlen, hellen Standort ohne pralle Mittagssonne, idealerweise in Nord- oder Ostlage.
Der Boden sollte gut durchlässig und mäßig feucht sein; schwere Böden kannst du mit Sand oder feinem Kies lockern.
Achte auf eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit, besonders während der Blütezeit im Juli.
Eine Düngung ist in der Regel nicht nötig, da die Art an magere Gebirgsstandorte angepasst ist.
Die Vermehrung kann nach der Blüte durch vorsichtige Teilung des Wurzelstocks erfolgen.
Schneide verblühte Stängel nicht sofort zurück, wenn du eine Selbstaussaat fördern möchtest.
Gute Partnerin: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) – beide bevorzugen durchlässige, eher magere Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend im Steingarten.
Viola declinata gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) und ist primär in Gebirgslagen beheimatet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst subalpine Matten (kurzgrasige Bergwiesen oberhalb der Waldgrenze), wo sie kühle und luftfeuchte Bedingungen findet. Ein erkennbares Merkmal ist der niederliegende Wuchs, bei dem die Blütentriebe an der Spitze aufsteigen. Diese Anpassung schützt sie in ihrer rauen, windexponierten Heimat vor dem Austrocknen und mechanischen Belastungen.
3 Videos zu Viola declinata



3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →