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Viola rupestris subsp. rupestris
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Auch bekannt als: Viola rupestris subsp. rupestris
5
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
An seinen blassvioletten Blüten mit dem kurzen, weißlichen Sporn lässt sich das Sand-Veilchen (Viola rupestris subsp. rupestris) sofort erkennen. Auffällig ist der kompakte Wuchs und die oft feine Behaarung der Blätter, die der Pflanze einen fast gräulichen Schimmer verleiht. Da diese Art auf der Roten Liste mit der Stufe 2 (stark gefährdet) geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Artenschutz. Sie ist eine unverzichtbare Futterpflanze für seltene Schmetterlinge wie den Silberfleck-Perlmuttfalter (Boloria selene). Wenn du einen sandigen, sonnigen Platz im Garten hast, ist dieser botanische Schatz genau das Richtige für dich.
Rote-Liste-Rarität: Werde zum Lebensretter für seltene Perlmuttfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Sand-Veilchen eine überlebenswichtige Ressource für verschiedene Perlmuttfalter. Die Raupen seltener Arten wie des Braunfleckigen Perlmuttfalters (Boloria selene) und des Veilchen-Perlmuttfalters (Boloria euphrosyne) nutzen die Pflanze als Nahrungsgrundlage. Auch der Magerrasen-Perlmuttfalter (Boloria dia) und der Alpen-Perlmuttfalter (Boloria pales) profitieren direkt von Beständen dieser Art. Weitere Nutznießer sind Boloria graeca, Boloria oscarus und Boloria selenis. Durch die Symbiose mit Bodenpilzen fördert das Veilchen zudem eine gesunde Bodenbiologie an kargen Standorten.
Das Sand-Veilchen wird als nicht kindersicher eingestuft. Da Veilchengewächse Inhaltsstoffe wie Saponine und Alkaloide enthalten können, ist vom Verzehr abzuraten. Es besteht eine geringe Verwechslungsgefahr mit dem Hunds-Veilchen (Viola canina), welches jedoch meist größere Blätter und eine andere Wuchsform besitzt. Aufgrund des hohen Schutzstatus (Rote Liste 2) sollte die Pflanze im Garten pfleglich behandelt und niemals in der freien Natur entnommen werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,047 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Sand-Veilchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) und ist in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz als Indigen (einheimische Art) beheimatet. Es besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lichte Kiefernwälder auf kalkhaltigem Untergrund. Morphologisch zeichnet es sich durch seine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln zur Nährstoffaufnahme) aus, die ihm das Überleben an extrem nährstoffarmen Standorten ermöglicht. Als Archaeophyt (vor 1492 eingewanderte Art) oder Indigen ist es perfekt an unser Klima angepasst.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.