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Viola tricolor subsp. tricolor
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Auch bekannt als: Viola tricolor subsp. tricolor
5
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
An der markanten Dreifarbigkeit ihrer Blüten – meist eine Kombination aus Violett, Gelb und Weiß – lässt sich das Wilde Stiefmütterchen (Viola tricolor subsp. tricolor) sofort erkennen. Es ist ein unverzichtbarer Bestandteil im Naturgarten, da es als wichtige Futterquelle für spezialisierte Schmetterlinge wie den Silberfleck-Perlmuttfalter (Boloria euphrosyne) oder den Magerrasen-Perlmuttfalter (Boloria dia) dient. Im Gegensatz zu hochgezüchteten Gartenformen bietet diese Wildart echten ökologischen Mehrwert für unsere heimische Insektenwelt. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze suchst, die sich willig versamt und Leben in deine Beete bringt, liegst du hier genau richtig.
Bunte Lebensversicherung für sieben verschiedene Perlmuttfalter-Arten.
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Diese Pflanze ist eine existenzielle Ressource für eine Vielzahl von Perlmuttfaltern. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Arten wie der Sumpfwiesen-Perlmuttfalter (Boloria selene) und der Hainveilchen-Perlmuttfalter (Boloria oscarus) von ihrem Angebot. Auch für den Alpen-Perlmuttfalter (Boloria pales) oder Boloria graeca stellt sie eine wichtige Anlaufstelle dar. Durch die Mykorrhiza-Symbiose (Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) ist die Pflanze zudem bestens im Nährstoffnetzwerk des Bodens integriert.
Bitte beachte, dass das Wilde Stiefmütterchen laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Auch wenn Bestandteile in der traditionellen Kräuterkunde genutzt wurden, sollten Kinder nicht an den Pflanzenteilen naschen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht bei genauer Betrachtung der typischen Veilchenblüte in der Regel nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,162 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Wilde Stiefmütterchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae) innerhalb der Ordnung der Malpighienartigen (Malpighiales). In Deutschland und der Schweiz ist es indigen, also ursprünglich heimisch, und besiedelt als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits hier war) oft Äcker und Brachen. Botanisch zeichnet es sich durch seine aufsteigenden Stängel und die typischen Nebenblätter (blattähnliche Auswüchse am Blattgrund) aus, die tief eingeschnitten sind. Die Blüte besitzt einen charakteristischen Sporn, in dem der Nektar verborgen liegt.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.