
Viscaria vulgaris
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Auch bekannt als: Pechnelke
13
Arten
interagieren
54
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Gewöhnliche Pechnelke (Viscaria vulgaris) an ihren leuchtend purpurroten Blütenrädern und den auffällig klebrigen, dunklen Stellen am Stängel unterhalb der Blattknoten. Diese Besonderheit hat ihr auch ihren Namen eingebracht. Da die Art in Deutschland und Österreich bereits auf der Vorwarnliste (V) der Roten Liste steht, ist sie eine wertvolle Ergänzung für jeden Naturgarten. Mit ihrer Blütezeit im Mai und Juni füllt sie eine wichtige Lücke im Frühsommer. Als einheimische Pflanze ist sie bestens an unser Klima angepasst und zeigt sich im Garten sehr ausdauernd. Schau doch mal, ob du für diese gefährdete Schönheit noch ein Plätzchen frei hast.
Purpurrote Blütenpracht und aktiver Artenschutz für seltene Heimische.
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Als heimische (indigene) Art ist die Gewöhnliche Pechnelke ein wichtiger Baustein der regionalen Flora. Ihr besonderer ökologischer Wert ergibt sich aus ihrem Status auf der Vorwarnliste (V) der Roten Liste; die Ansiedlung im Garten schützt somit aktiv eine gefährdete Pflanzenart. Während der Blütezeit im Mai und Juni stellt sie eine verlässliche Struktur im Ökosystem dar. Da sie an die hiesigen Bedingungen in Deutschland und Österreich perfekt angepasst ist, fördert sie die natürliche Biodiversität. Spezifische Daten zu Bestäubern oder Nektarmengen sind in der aktuellen Datenbasis nicht erfasst, doch ihre Rolle als gefährdete heimische Art macht sie ökologisch bedeutsam.
Die Gewöhnliche Pechnelke wird als nicht kindersicher eingestuft. Es ist ratsam, darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen, auch wenn keine schweren Vergiftungen dokumentiert sind. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten besteht aufgrund der typischen klebrigen Stängelabschnitte kaum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jul
Bioregion
Continental
Die Gewöhnliche Pechnelke ist eine unkomplizierte Gartenbewohnerin, sofern man ihre Herkunft berücksichtigt.
Die Gewöhnliche Pechnelke gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Sie ist in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise oft lichte Wälder oder Magerrasen (nährstoffarme Wiesen). Die Pflanze wächst ausdauernd und krautig, wobei sie durch ihre charakteristischen 'Pechringe' am Stängel, die als Aufstiegssperre für krabbelnde Insekten dienen, morphologisch unverwechselbar ist. Sie ist ein Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder eine ursprüngliche einheimische Art der Region.
13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_274129951
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.