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Viscum album subsp. album
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Auch bekannt als: Viscum album subsp. album
Du erkennst die Laubholz-Mistel sofort an ihren kugeligen, immergrünen Büscheln, die hoch oben in den Kronen von Laubbäumen wachsen, und ihren weißen Beeren. Sie ist als Halbschmarotzer (Pflanze, die dem Wirt Wasser entnimmt, aber selbst Photosynthese betreibt) eine faszinierende Bereicherung für den Naturgarten. Die Art ist in Deutschland und der Schweiz heimisch und bietet vor allem im Winter eine wichtige grüne Struktur in ansonsten kahlen Bäumen. Als Teil unserer Flora ist sie ein Symbol für eine intakte ökologische Vielfalt. Wenn du alte Apfelbäume (Malus domestica) im Garten hast, kannst du diese besondere Lebensgemeinschaft direkt vor deinem Fenster beobachten.
Immergrüner Halbschmarotzer: Faszinierende Lebensgemeinschaft für deine Baumkronen
Die Laubholz-Mistel ist eine einheimische Art, die in unseren Breiten als Archäophyt (eine vor langer Zeit eingewanderte oder bereits heimische Art) eingestuft wird. Sie geht eine Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM (arbuskuläre Mykorrhizapilze) ein, was ihre Vitalität unterstützt. Da sie als Halbschmarotzer lebt, schafft sie eine einzigartige ökologische Nische in der vertikalen Struktur des Gartens. Sie bietet im Winter wichtigen Schutz und Lebensraum in der Höhe, wenn die Bäume sonst kein Laub tragen. Ihre Anwesenheit wertet den Lebensraum Baumkrone ökologisch auf und fördert die Stabilität lokaler Ökosysteme. Als indigene Pflanze ist sie ein unverzichtbarer Baustein der regionalen Artenvielfalt.
Die Laubholz-Mistel ist nicht kindersicher und wird als giftig eingestuft. Besonders die weißen Beeren und die Blätter enthalten Stoffe, die bei Verzehr zu Übelkeit und Unwohlsein führen können. Achte darauf, dass Kinder oder Haustiere keine herabgefallenen Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine Verwechslungsgefahr mit anderen giftigen Pflanzen in Baumkronen besteht aufgrund der markanten Wuchsform nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,366 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Laubholz-Mistel (Viscum album subsp. album) gehört zur Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae). Sie ist in Deutschland und der Schweiz indigen (einheimisch) und besiedelt als Epiphyt (Pflanze, die auf anderen Pflanzen wächst) die Kronen verschiedener Laubbäume. Man erkennt sie an ihrer gabeligen Verzweigung und den ledrigen, ausdauernden Blättern, die paarweise angeordnet sind. Laut Roter Liste gilt sie als ungefährdet und ist ein fester, charakteristischer Bestandteil unserer heimischen Naturlandschaft.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.