Bild folgtKI-generierte IllustrationXylota sylvarum
heimisch in Deutschland
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Die Goldhaar-Langbauchschwebfliege (Xylota sylvarum) erkennst du an ihrem schlanken, laenglichen Koerper und den charakteristischen gelben Haarbuscheln, waehrend sie im typischen Schwebflug (stilles Verharren in der Luft) ueber den Blueten steht. Durch ihre gelb-schwarze Faerbung nutzt sie Mimikry (Nachahmung wehrhafter Insekten), um sich vor Angreifern zu schuetzen. In deinem Garten ist sie ein gern gesehener Gast, da sie als Adulte (erwachsenes Tier) zur Bestaeubung beitraegt. Ihre Larven unterstuetzen dich zudem als fleissige Blattlaus-Vertilger bei der natuerlichen Schaedlingsbekaempfung. Auf der Suche nach Nektar und Pollen besucht sie bevorzugt die Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga), den Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium) oder den Giersch (Aegopodium podagraria). Diese heimische Art liebt strukturreiche Gaerten mit halbschattigen Bereichen. Du kannst sie foerdern, indem du heimische Wildpflanzen stehen laesst und auf chemische Spritzmittel verzichtest. Auch Totholzhaufen bieten ihr und ihren Nachkommen wichtige Rueckzugsorte. Ein naturnah gestaltetes Umfeld lockt diesen nuetzlichen Helfer dauerhaft an.
Dieses Insekt ist fuer Menschen absolut harmlos und besitzt keinen Stachel, auch wenn es optisch einer Wespe aehnelt. Es handelt sich um einen reinen Nuetzling, der weder beisst noch sticht und keine Schaeden an Gartenpflanzen verursacht.
Körper
Körpergröße
medium or robust
Ernährung & Verhalten
Larven
saproxylic
Die Goldhaar-Langbauchschwebfliege ist ein Vertreter der Schwebfliegen (Syrphidae) und in ganz Mitteleuropa heimisch. Sie erreicht eine Koerperlaenge von etwa 10 bis 15 Millimetern und bevorzugt waeldernahe Lebensraeume. Als Teil der Ordnung der Zweifluegler zeichnet sie sich durch ihre hohe Manoevrierfaehigkeit im Flug aus. Die Art ist oekologisch wertvoll, da sie sowohl als Bestaeuber als auch in der biologischen Schaedlingskontrolle wirkt.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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