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Malus pumila
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Auch bekannt als: Malus pumila
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Arten
interagieren
21
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt der Kultur-Apfel (*Malus pumila*) durch seine dichte, rundliche Krone und im Mai durch ein Meer aus weiß-rosa Blüten auf. Als ökologisch wertvolles Gehölz bietet er weit mehr als nur Obst für die Küche. Er dient als lebenswichtige Futterpflanze für Schmetterlinge wie den Baumweißling (*Aporia crataegi*) und den Ringelspinner (*Malacosoma neustria*). Sogar der kleine Zweipunkt-Marienkäfer (*Adalia bipunctata*) findet hier einen Jagdgrund für Blattläuse. Wenn du einen Apfelbaum pflanzt, schaffst du ein dauerhaftes Zuhause für eine Vielzahl nützlicher Tiere. Mit der richtigen Pflege wirst du zum wichtigen Unterstützer der Artenvielfalt in deiner Nachbarschaft.
Ein Baum für Generationen: Reich gedeckter Tisch für Mensch und Schmetterling.
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Der Apfelbaum ist ein wahrer Insektenmagnet. Besonders Schmetterlinge profitieren von ihm, da Arten wie der Baumweißling (*Aporia crataegi*) und der Ringelspinner (*Malacosoma neustria*) das Gehölz zur Eiablage und als Raupennahrung nutzen. Auch der Faulbaum-Bläuling (*Celastrina argiolus*) besucht die Blüten im Mai. Für das Holz ist der Ungleiche Holzbohrer (*Xyleborus dispar*) ein typischer Gast. Nützlinge wie der Zweipunkt-Marienkäfer (*Adalia bipunctata*) finden in der Krone reichlich Nahrung. Im Winter dienen die am Boden verbleibenden Früchte als energiereiche Nahrung für Vögel und kleine Säugetiere.
Der Kultur-Apfel gilt laut Datenbank als nicht vollkommen kindersicher. Das liegt vor allem an den Apfelkernen, die geringe Mengen an Amygdalin enthalten, woraus im Körper Blausäure entstehen kann. Die Früchte selbst sind natürlich ungiftig und gesund, dennoch sollten Kleinkinder beim Verzehr beaufsichtigt werden, damit keine größeren Mengen an Kernen verschluckt werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Mai
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
10 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Kultur-Apfel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Er ist in Deutschland und der Schweiz weit verbreitet, gilt jedoch als Neophyt (eine nach 1492 eingeführte Pflanzenart), da er ursprünglich aus Zentralasien stammt. Man erkennt ihn an seiner rissigen Schuppenborke und den sommergrünen, wechselständigen Blättern mit gesägtem Rand. Die Blüten stehen in Doldentrauben (Blütenstände, bei denen die Einzelblüten auf etwa gleicher Höhe enden) beisammen.
14 Arten interagieren mit dieser Pflanze
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.