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Acinos arvensis
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Auch bekannt als: Feld-Steinquendel
14
Arten
interagieren
14
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Gewöhnlichen Steinquendel an seinen zierlichen, lippenförmigen Blüten, die von Juni bis Juli in den Blattachseln der aufrechten, krautigen Triebe erscheinen. Er ist ein unverzichtbarer Bewohner für trockene Gartenbereiche, da er als Archäophyt (eine vor langer Zeit eingeführte Pflanzenart) perfekt an unser Klima angepasst ist. Besonders seltene Falter wie der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) oder verschiedene Dickkopffalter (Carcharodus lavatherae) nutzen ihn als wichtige Nektarquelle. Da die Art bereits auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht, leistest du mit der Ansiedlung einen echten Beitrag zum Artenschutz. Wenn du einen sonnigen, kargen Platz im Garten hast, wird er sich bei dir wohlfühlen.
Wichtige Rettungsinsel für den Roten Scheckenfalter und seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Steinquendel eine Schlüsselpflanze für spezialisierte Schmetterlinge. Zu den Gästen zählen unter anderem der Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma) und verschiedene Dickkopffalter-Arten wie Muschampia tessellum oder Carcharodus lavatherae. Auch der Heilziest-Dickkopffalter (Carcharodus floccifera) besucht die Blüten zur Nektaraufnahme. Da die Pflanze von Juni bis Juli blüht, schließt sie eine wichtige Lücke im sommerlichen Nahrungsangebot. Durch die Symbiose mit der AM-Mykorrhiza (Wurzelpilze) trägt sie zudem zur Stabilität des Bodenökosystems auf kargen Standorten bei.
In der Datenbank wird die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute Giftigkeit bekannt ist, sollten Eltern kleiner Kinder im Garten achtsam sein und den Nachwuchs vom Verzehr abhalten. Im Zweifelsfall oder bei versehentlichem Verzehr kontaktiere den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gewöhnliche Steinquendel (Acinos arvensis) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er ist in Deutschland und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie lückige Pionierstandorte. Als krautige Pflanze bildet er niedrige Bestände und geht im Boden eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen zur besseren Nährstoffaufnahme) ein. Sein Status als Archäophyt kennzeichnet ihn als eine Art, die bereits vor der Entdeckung Amerikas 1492 durch menschlichen Einfluss in unsere Region gelangte.
14 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.