Bild folgtKI-generierte IllustrationAlauda arvensis
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Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist etwa spatzengroß, trägt ein unauffällig braun gestreiftes Gefieder und ist vor allem durch ihren ausdauernden Singflug hoch am Himmel erkennbar. Dieser Vogel zählt zu den Allesfressern, wobei er im Sommer Insekten und im Winter Sämereien bevorzugt. Als Bodenbrüter (Vogel, der sein Nest direkt auf der Erde errichtet) benötigt sie offene Flächen mit niedriger Vegetation. In der kalten Jahreszeit zieht sie oft als Kurzstreckenzieher (Zugvogel mit nahen Überwinterungszielen) in mildere Regionen Süd- oder Westeuropas. Du kannst sie in Deinem Garten unterstützen, indem Du wilde Ecken zulässt, da sie Pflanzen wie den Feld-Ehrenpreis oder den Kriechenden Hahnenfuß als Nahrungsquelle nutzt. Auch der Weichweizen und das Feld-Stiefmütterchen werden von ihr gerne besucht. Da sie nicht in Hecken oder Kästen brütet, hilft ihr am meisten ein Verzicht auf Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel), um das Insektenangebot zu sichern. In großen Gärten am Ortsrand freut sie sich über Stellen mit Bär-Lauch oder Wald-Ziest. Ein naturnaher Übergang zur freien Landschaft ist für diesen Feldvogel überlebenswichtig, wobei sie auch den Acker-Flügelknöterich oder Fries' Hahnenfuß zur Nahrungssuche anfliegt.
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Die Feldlerche ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, weshalb ihre Nester am Boden niemals gestört oder entfernt werden dürfen. Beachte bitte, dass freilaufende Katzen in der Brutzeit eine große Gefahr für die wehrlosen Gelege darlegen. Eine Verwechslung ist aufgrund des charakteristischen Singflugs kaum möglich.
Die Feldlerche gehört zur Familie der Lerchen (Alaudidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Sie ist in ganz Europa sowie Teilen Asiens verbreitet und bewohnt bevorzugt offenes Ackerland, Wiesen und Heideflächen. Von ähnlichen Arten wie der Heidelerche unterscheidet sie sich durch die etwas kräftigere Gestalt und das Fehlen des markanten, hellen Überaugenstreifs. Ihre Lebensweise ist streng an den Boden gebunden, wo sie sowohl Nahrung sucht als auch ihre Jungen in gut getarnten Mulden aufzieht.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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