
Allium carinatum
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Auch bekannt als: Kiellauch, Kiel-Lauch
7
Arten
interagieren
56
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Gekielten Lauch an seinen grazilen, purpurfarbenen Blüten, die an langen Stielen fast schwerelos wirken, und den charakteristischen, zwei sehr langen Hüllblättern, die den Blütenstand weit überragen. Als gefährdete Art der Roten Liste (Kategorie 3) ist er ein wertvoller Schatz für deinen Naturgarten. Er besiedelt Standorte, an denen viele andere Pflanzen aufgeben, und hilft so, die Vielfalt auf trockenen Flächen zu bewahren. Wenn du einen sonnigen, mageren Gartenplatz hast, gibst du dieser seltenen heimischen Wildpflanze ein sicheres Zuhause und förderst eine Art, die in der freien Natur immer seltener wird.
Seltener Überlebenskünstler: Purpurrote Blütenpracht von April bis September.
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Mit seiner außergewöhnlich langen Blütezeit von April bis September bietet der Gekielte Lauch über viele Monate hinweg eine konstante Struktur in der Gartenlandschaft. Er ist als indigene (einheimische) Art perfekt an unser Klima angepasst und gilt laut Roter Liste als gefährdet (Stufe 3). Sein Erhalt im Garten trägt direkt zur Sicherung seltener Genressourcen bei. Da er sowohl Samen als auch Brutknollen bildet, stellt er eine vielseitige Ressource innerhalb seines Lebensraums dar. Spezifische Bestäuberdaten zu einzelnen Insektenarten liegen derzeit nicht vor, doch seine Präsenz bereichert das Angebot auf ökologisch wertvollen Magerstandorten.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,357 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gekielte Lauch (Allium carinatum) gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lichte Waldränder. Er wächst aus Zwiebeln und erreicht Wuchshöhen, bei denen die rinnigen, schmalen Blätter meist nur den unteren Stängelabschnitt umschließen. Ein besonderes Merkmal ist die Bildung von Brutknollen direkt im Blütenstand, die neben den Samen der Vermehrung dienen.
7 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1286510790
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.