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Erinus alpinus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den leuchtend purpurrosa, fünfzähligen Blüten, die über dichten, dunkelgrünen Rosettenpolstern thronen, lässt sich der Alpenbalsam (Erinus alpinus) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist er ein wertvoller Spezialist für kargste Standorte wie Trockenmauern, wo er gezielt seltene Schmetterlinge unterstützt. Besonders der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) profitiert von dem Nektarangebot dieser alpinen Schönheit im Mai. Wenn du steinige Ecken hast, die anderen Pflanzen zu trocken sind, bietest du hier wichtigen Lebensraum. Du wirst sehen, wie dieser kleine Überlebenskünstler mit minimalem Aufwand große Wirkung für die Artenvielfalt entfaltet.
Alpine Schönheit für Trockenmauern: Nektarquelle für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Alpenbalsam eine wichtige Nektarquelle für eine Vielzahl spezialisierter Falterarten. Besonders Scheckenfalter wie der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) und der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) besuchen die Blüten gezielt während der Blütezeit im Mai. Auch der Hochalpen-Perlmuttfalter (Boloria pales) sowie die Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) zählen zu den regelmäßigen Gästen. Durch seine Bindung an arbuskuläre Mykorrhizapilze fördert die Pflanze zudem die biologische Aktivität im Boden. In alpinen Lagen und Steingärten schließt er eine wichtige Lücke im Nahrungsnetz für spezialisierte Insekten.
Bitte achte darauf, dass der Alpenbalsam laut vorliegenden Daten nicht als kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine akute Giftigkeit wie bei anderen Wegerichgewächsen bekannt ist, sollte er außerhalb der direkten Reichweite spielender Kleinkinder gepflanzt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten besteht aufgrund seines sehr spezifischen Wuchses in Felsritzen jedoch nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Bioregion
Continental
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,1 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Alpenbalsam (Erinus alpinus) gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und ist ursprünglich in den Gebirgsregionen von Deutschland, Österreich und der Schweiz beheimatet. In der Natur besiedelt er kalkreiche Felsen und Schutthalden, was ihn zu einem typischen Vertreter der Felsspaltenvegetation macht. Du erkennst ihn an seinem niedrigen, polsterartigen Wuchs und den spatelförmigen, am Rand gezähnten Blättern. Die Pflanze geht eine AM-Mykorrhiza (eine Form der Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ein, die ihr hilft, Nährstoffe aus kargem Untergrund zu lösen.
13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•pollinator_interactions
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.