Bild folgtKI-generierte IllustrationAmelanchier spicata
Auch bekannt als: Amelanchier spicata
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Arten
interagieren
17
Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Wer die Besen-Felsenbirne (Amelanchier spicata) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrem straff aufrechten, fast besenförmigen Wuchs und den zarten weißen Blütentrauben ist sie eine markante Erscheinung. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige ökologische Rolle, da sie spezialisierten Faltern wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) als Lebensgrundlage dient. Auch für Vögel bietet sie wertvolle Nahrung, während sie gleichzeitig wenig Ansprüche an die Pflege stellt. Wenn du einen robusten Strauch suchst, der den Artenschutz aktiv unterstützt, ist diese Pflanze eine hervorragende Wahl für dich.
Steile 3,27 Meter Naturschutz: Die Tankstelle für seltene Dickkopffalter.
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Dieser Strauch ist ein Paradies für Schmetterlinge, insbesondere für seltene Arten wie den Heilziest-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) oder den Polar-Perlmuttfalter (Boloria polaris). Auch die Raupen der Pflaumen-Gespinstmotte (Yponomeuta padella) finden hier eine Heimat. Sobald die Früchte reifen, wird die Pflanze zum Anziehungspunkt für Vögel. Nach aktuellen Daten besuchen die Wacholderdrossel (Turdus pilaris), die Ringeltaube (Columba palumbus) und die Amsel (Turdus merula) den Strauch regelmäßig, um sich an den Beeren zu stärken. Sogar der farbenfrohe Halsbandsittich (Psittacula krameri) wurde bereits als Gast an dieser Felsenbirne beobachtet.
Die Besen-Felsenbirne wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Rosengewächsen enthalten die Kerne der Früchte geringe Mengen an Stoffen, die bei Verzehr problematisch sein können. Achte daher besonders darauf, wenn kleine Kinder in deinem Garten spielen, und kläre sie über den Umgang mit den Beeren auf.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
3.266 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7), damit sich die Blütenpracht voll entfalten kann.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht, Wert 4) sein, vermeide aber dauerhafte Staunässe.
Als Schwachzehrer (Nährstoffwert 3) bevorzugt sie magere Böden; verzichte daher auf zusätzliche Düngergaben.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Plane bei der Pflanzung die Endhöhe von 3,27 m ein, um ausreichend Abstand zu Gebäuden zu halten.
Ein Rückschnitt ist selten nötig, da der straffe Wuchs die natürliche Form der Pflanze ausmacht.
Die Vermehrung erfolgt oft über die leichten Samen, die durch den Wind verbreitet werden.
Gute Partnerin: Die Echte Mehlbeere (Sorbus aria) – sie hat ähnliche Standortansprüche und ergänzt als heimisches Gehölz das Nahrungsangebot für Vögel perfekt.
Die Besen-Felsenbirne gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wächst natürlicherweise an Waldrändern oder in lichten Gebüschen. Als Neophyt (Pflanzenart, die nach 1492 eingeführt wurde) ist sie heute fest in Deutschland und Österreich etabliert. Charakteristisch ist ihre Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) – eine Symbiose mit Bodenpilzen, die ihr hilft, Nährstoffe effizient aufzunehmen. Mit einer exakten Wuchshöhe von 3,27 m bildet sie dichte, verholzte Strukturen aus. Ihre Blätter sind breitblättrig und bieten eine Blattfläche von über 800 mm², was sie zu einem effektiven Sichtschutz macht.
2 Videos zu Besen-Felsenbirne


12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →