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Apium graveolens var. dulce
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Auch bekannt als: Bleichsellerie, Stangensellerie, Apium graveolens var. dulce
35
Arten
interagieren
52
Interaktionen
dokumentiert
Wer Staudensellerie (Apium graveolens var. dulce) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren kräftig gefurchten, fleischigen Blattstielen und den glänzend grünen Fiederblättern ist sie eine markante Gestalt im Beet. Als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde) ist sie in unseren Gärten tief verwurzelt. Besonders wertvoll ist sie als Kinderstube für den Schwalbenschwanz (Papilio machaon), dessen Raupen die aromatischen Blätter fressen. Auch Schwebfliegen wie die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) schätzen die feinen Doldenblüten. Wenn du Nutzpflanze und aktiven Artenschutz verbinden willst, ist dieser Sellerie die ideale Wahl für deinen Garten.
Gemüsebeet und Schmetterlingsparadies: Die Leibspeise des Schwalbenschwanzes.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Staudensellerie eine wichtige Ressource für spezialisierte Fluginsekten. Besonders die Gruppe der Schwebfliegen profitiert stark, darunter die Garten-Schwebfliege (Eupeodes corollae), die Breitband-Schwebfliege (Eupeodes latifasciatus) und die Zweiband-Wespen-Schwebfliege (Chrysotoxum bicinctum). Diese Insekten sind essenziell für die natürliche Schädlingsbekämpfung. Als Raupenfutterpflanze dient Sellerie dem prächtigen Schwalbenschwanz (Papilio machaon). Im Winter bieten die stehengelassenen Samenstände zudem eine wichtige Nahrungsquelle für einheimische Singvögel, die die ölreichen Samen geschickt aus den Dolden picken.
Staudensellerie ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Dies liegt an den enthaltenen Furocoumarinen (natürliche Inhaltsstoffe), die bei Berührung unter Sonneneinstrahlung Hautirritationen hervorrufen können. Eine Verwechslung mit dem hochgiftigen Gefleckten Schierling (Conium maculatum) ist möglich, allerdings hat dieser deutlich feinere Blätter und einen rot gefleckten Stängel.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,569 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Staudensellerie gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Er wird in Deutschland und der Schweiz als etablierter Archäophyt (alteingebürgerte Pflanze) geführt und gilt in der Roten Liste als nicht gefährdet. Die zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine dichte Blattrosette mit verdickten, saftigen Stielen aus, bevor sie im zweiten Jahr den hohen Blütenstand entwickelt. Typisch ist der aromatische Geruch, der durch ätherische Öle in allen Pflanzenteilen entsteht. In der freien Natur bevorzugt die Art nährstoffreiche und oft leicht salzhaltige Standorte.
35 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•Mendeley_UK_2022
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.