Bild folgtKI-generierte IllustrationArmeria arenaria
Auch bekannt als: Armeria arenaria
8
Arten
interagieren
8
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Wegerich-Grasnelke (Armeria arenaria) sind ihre kugelförmigen, rosa Blütenköpfe, die auf schlanken Stielen über dichten, grasartigen Blattrosetten thronen. In deinem Naturgarten ist sie eine wertvolle Bereicherung, da sie spezialisierte Insekten wie den Rotklee-Bläuling (Polyommatus semiargus) oder den Mauerfuchs (Lasiommata megera) anzieht. Mit ihrer Vorliebe für karge Böden besetzt sie Nischen, in denen viele Prachtstauden aufgeben würden. Wenn du also eine robuste Überlebenskünstlerin für sonnige Ecken suchst, liegst du mit dieser heimischen Art genau richtig.
Rosa Blütenballons für Bläulinge: Robust, magerliebend und genau 0,22 m hoch.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Wegerich-Grasnelke eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Tagfalter. Besonders der Rotklee-Bläuling (Polyommatus semiargus) und der Mauerfuchs (Lasiommata megera) lassen sich an den rosa Blütenköpfen beobachten. Auch der Gemeine Scheckenfalter (Melitaea cinxia) und der Grüne Zipfelfalter (Thecla betulae) profitieren von diesem Angebot. Unter den Käfern schätzt der Zweibindige Schmalbock (Stenurella bifasciata) die Pflanze als Landeplatz. Die leichten Samen dienen zudem der natürlichen Ausbreitung und Besiedlung neuer Lebensräume im Garten.
Bitte beachte, dass die Wegerich-Grasnelke als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher einen Standort wählen, der nicht direkt am Spielbereich liegt. Eine Verwechslung mit stark giftigen Doppelgängern ist in unseren Breiten jedoch unwahrscheinlich.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.224 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf 8: Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz, der mindestens 6 bis 8 Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Bodenfeuchte 4: Der Standort sollte frisch (mäßig feucht) sein, wobei die Pflanze nach dem Anwachsen sehr gut mit Trockenheit zurechtkommt.
Nährstoffwert 3: Als Schwachzehrer (Magerpflanze) benötigt sie einen nährstoffarmen Boden; mische bei fettem Gartenboden reichlich Sand oder feinen Kies unter.
Bodenreaktion 5: Ein neutraler bis schwach saurer Boden ist ideal für eine gesunde Entwicklung.
Pflanzzeit: Setze die Grasnelke im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Wuchshöhe: Mit genau 0,22 m bleibt sie kompakt und eignet sich hervorragend für den Vordergrund oder Steingärten.
Vermehrung: Die Samen sind mit 0,57 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht.
Gute Partnerin: Die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, sandige Standorte und ergänzt die Wegerich-Grasnelke ökologisch perfekt.
Die Wegerich-Grasnelke (Armeria arenaria) gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie kalkarme Sandböden. Botanisch zeichnet sie sich durch ihre krautige Wuchsform und die polsterbildenden, schmalen Blätter aus. Trotz ihres Namens ist sie nicht mit Gräsern oder Nelken verwandt, sondern hat sich perfekt an extreme Standorte angepasst, an denen sie kaum Konkurrenz durch wüchsige Gräser fürchten muss.
3 Videos zu Wegerich-Grasnelke



8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →