Bild folgtKI-generierte IllustrationCallophrys rubi (Linnaeus, 1758)
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Du erkennst den Grünen Zipfelfalter sofort an der leuchtend smaragdgrünen Unterseite seiner Flügel, die er in der Ruhephase stets geschlossen hält. Dieser kleine Schmetterling erreicht eine Spannweite von etwa 25 bis 30 Millimetern und ist durch seine Färbung perfekt zwischen Blättern getarnt. Er ist polyphag (auf viele verschiedene Futterpflanzen spezialisiert) und bringt pro Jahr eine Generation hervor. Bereits ab Februar kannst du die Falter in deinem Garten beobachten, wenn sie im Frühling Nektar an der Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) oder der Mandelblättrigen Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides) suchen. Im weiteren Verlauf des Frühjahrs bis Juni werden auch der Gewöhnliche Besenginster (Cytisus scoparius) und die Vogel-Wicke (Vicia cracca) angeflogen. Die Raupen fressen an heimischen Gehölzen wie dem Blutroten Hartriegel (Cornus sanguinea), dem Echten Faulbaum (Frangula alnus) oder der Brombeere (Rubus fruticosus). Um die Art aktiv zu fördern, solltest du in deinem Garten auf Pestizide verzichten und gezielt den Gewöhnlichen Besenginster oder Färber-Ginster (Genista tinctoria) anpflanzen. Sorge für naturnahe Strukturen mit heimischen Sträuchern, damit sich dieser seltene Gast bei dir wohlfühlt.
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Dieser kleine Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt weder einen Stachel noch kann er beißen. Da er ein wichtiger Bestandteil unserer heimischen Biodiversität (Vielfalt des Lebens) ist, solltest du ihn lediglich aus der Ferne bewundern und nicht anfassen oder stören.
Der Grüne Zipfelfalter (Callophrys rubi) ist ein Vertreter der Familie der Bläulinge (Lycaenidae) und in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt Heideflächen, Moore und waldnahe Gartenbereiche. Auffällig ist die namensgebende grüne Färbung der Flügelunterseiten, während die Oberseiten schlicht braun gefärbt sind. Als polyphage Art (Lebewesen mit einem breiten Nahrungsspektrum) nutzt er eine Vielzahl von Pflanzenfamilien sowohl als Nektarquelle für die erwachsenen Falter als auch als Nahrungsgrundlage für seine Raupen.
1 Video zu Grüner Zipfelfalter

Nahrung
polyphagous
19 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
61 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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