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Juncus balticus
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An ihren straff aufrechten, blaeulich-gruenen Halmen, aus denen die braunen Bluetenbuende scheinbar seitlich herauswachsen, laesst sich die Baltische Binse (Juncus balticus) sofort erkennen. Da sie auf der Roten Liste als vom Aussterben bedroht (Kategorie 1) eingestuft ist, rettest du mit ihrer Ansiedlung ein Stueck echtes Naturerbe. Sie dient als wichtiger Lebensraum fuer Schmetterlinge wie den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und das Braunauge (Lasiommata maera). Wenn du einen feuchten Gartenbereich hast, ist diese seltene Schoenheit genau die richtige Wahl fuer dich.
Vom Aussterben bedroht: Hol dir den seltenen Kuestencharme in deinen Sumpfgarten.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist die Baltische Binse eine wertvolle Futterpflanze fuer verschiedene Falterarten. Besonders der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus), das Braunauge (Lasiommata maera) und das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides) nutzen diese Binse. Da sie in der freien Natur extrem selten geworden ist, bietet sie in naturnah gestalteten Gaerten einen wichtigen Ersatzlebensraum. Im Winter bieten die hohlen Halme Schutz fuer Insekten, waehrend die winzigen Samen als Nahrung fuer Voegel dienen.
Die Baltische Binse ist als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an den harten, spitzen Halmen, die bei Unachtsamkeit zu Stichverletzungen fuehren koennen. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Doppelgaengern in typischen Sumpfbiotopen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0,52 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Baltische Binse (Juncus balticus) gehoert zur Familie der Binsengewächse (Juncaceae) und ist ein indigener (einheimischer) Bewohner feuchter Standorte in Deutschland und Oesterreich. Sie waechst bevorzugt in Kuestennaehe oder in kalkarmen Suempfen und Duenentaelern. Charakteristisch ist ihr weit kriechendes Rhizom (unterirdischer Wurzelstock), aus dem die runden, blattlosen Halme entspringen. Die Photosynthese (Energiegewinnung aus Licht) findet bei dieser Art direkt in den gruenen Stängeln statt.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.