
Boloria eunomia
Auch bekannt als: Moor-Perlmutterfalter, Randring-Perlmutterfalter
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Heimisch — Deutschland
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Unverwechselbar ist der Randring-Perlmuttfalter (Boloria eunomia) durch die namensgebende Zeichnung seiner Flügel, die ihn als typischen Vertreter der Edelfalter ausweist. Du findest in ihm einen Schmetterling, der in unserer Region heimisch ist und durch seine spezialisierte Lebensweise auffällt. Als oligophages (auf wenige Nahrungsquellen spezialisiertes) Tier stellt er hohe Ansprüche an seinen Lebensraum. Es ist wichtig, zwischen der kriechenden Raupe und dem fliegenden Falter zu unterscheiden, da beide völlig verschiedene Erscheinungsformen und Bedürfnisse haben. Die Art überwintert als Larve (Jugendstadium der Insekten zwischen Ei und Puppe) und ist daher darauf angewiesen, im Winter geschützte Plätze in der Vegetation zu finden. Ohne konkrete Pflanzenbeziehungen in deiner Umgebung hilft vor allem eine naturnahe Gestaltung deines Gartens. Achte darauf, im Herbst nicht alle Pflanzenteile zurückzuschneiden, damit die Raupen ein Quartier finden. Nur in einer ungestörten Umgebung kann der Nachwuchs die kalte Jahreszeit überstehen. Ein Garten mit heimischen Wildkräutern bietet die beste Grundlage für diesen Gast. So trägst du aktiv zum Erhalt dieser speziellen Art bei.
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Dieser Schmetterling ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos; er besitzt weder Stacheln noch Gifte. Da er sehr spezielle Lebensraumansprüche hat, ist er in vielen Regionen selten geworden und reagiert empfindlich auf intensive Gartenpflege. Eine Verwechslung mit ähnlichen Perlmuttfaltern ist aufgrund der komplexen Flügelmuster möglich.
Körper
Flügelspannweite
3.55 cm
Ernährung & Verhalten
Nahrung
oligophagous
Generationen pro Jahr
univoltin
Überwinterung
Larve
Der Randring-Perlmuttfalter gehört zur Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) und zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Als oligophager (auf wenige Futterquellen spezialisierter) Falter ist er eng an intakte, oft feuchte Naturräume gebunden. Typisch für die Gattung Boloria sind die charakteristischen Musterungen auf den Flügelunterseiten, die ihn von anderen Gattungen unterscheiden. Die Art gilt als spezialisierter Bewohner sensibler Ökosysteme.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Seifert & Fiedler (2023) — Macroecological patterns in European butterflies unveil strong interrelations between larval diet breadth, latitudinal range size, and voltinism [Dataset]. Dryad, DOI: 10.5061/dryad.9zw3r22mp (CC0)
•Foto: Philipp Eckardt
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Stand: 19.03.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.