Bild folgtKI-generierte IllustrationCarex buxbaumii subsp. buxbaumii
Auch bekannt als: Carex buxbaumii subsp. buxbaumii
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren fast schwarz wirkenden, aufrechten Ähren lässt sich Buxbaums Segge (Carex buxbaumii subsp. buxbaumii) im Garten sofort erkennen. Dieses seltene Sauergras ist ein wertvoller Baustein für feuchte Gartenbereiche und hilft dabei, bedrohte Schmetterlingsarten wie den Rostfarbigen Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) zu unterstützen. Da die Pflanze auf der Roten Liste steht, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen echten Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Sie wirkt besonders schön an Teichrändern oder in Sumpfbeeten. Wenn du sie pflanzt, gibst du einer gefährdeten Art eine sichere Heimat in deiner direkten Umgebung.
Seltene Schönheit mit 0,71 m Höhe: Ein Rettungsanker für bedrohte Moor-Falter.
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Dieses Gras ist eine wichtige Lebensgrundlage für spezialisierte Falter. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Arten wie der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola) und der Gelbringfalter (Lopinga achine) von dieser Segge. Besonders hervorzuheben ist ihre Bedeutung für das sehr seltene Moor-Wiesenvögelchen (Coenonympha oedippus), das auf solche feuchten Lebensräume angewiesen ist. Die winzigen Samen wiegen nur etwa 1,0009 mg und werden durch den Wind verbreitet, was der natürlichen Ausbreitung in der Landschaft dient. Im Winter bieten die stehengelassenen Halme kleinen Lebewesen einen wertvollen Unterschlupf.
Buxbaums Segge ist nicht giftig, gilt aber aufgrund ihrer scharfkantigen Blätter als nicht uneingeschränkt kindersicher. Die feinen Kieseleinlagerungen im Blattgewebe können bei unvorsichtigem Greifen oberflächliche Schnittwunden verursachen. Für Haustiere besteht keine Vergiftungsgefahr, doch sollte man das Gras außerhalb direkter Spielbereiche platzieren, um Kratzer zu vermeiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.71 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort für die Segge, da sie viel Licht zum Gedeihen benötigt.
Der Boden sollte dauerhaft feucht sein; ein Platz am Teichrand oder in einer feuchten Senke ist ideal.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) benötigt sie normalen Gartenboden ohne zusätzliche Düngergaben.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Halte beim Einsetzen einen Abstand von etwa 30 bis 40 cm ein, damit sich das Gras gut entfalten kann.
Ein Rückschnitt ist erst im zeitigen Frühjahr ratsam, damit die Halme im Winter Struktur bieten.
Die Vermehrung erfolgt über die leichten Samen, die durch den Wind verbreitet werden.
Gute Partnerin: Der Teufelsabbiss (Succisa pratensis) passt ökologisch perfekt, da er ähnliche Feuchtwiesen-Standorte bevorzugt.
Buxbaums Segge gehört zur Familie der Sauergrasgewächse (Cyperaceae) und ist in Mitteleuropa indigen (einheimisch). Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkreiche Niedermoore (dauerfeuchte, nährstoffarme Gebiete) und extrem feuchte Streuwiesen. Ein typisches Merkmal ist der dreikantige Stängel, den du beim vorsichtigen Rollen zwischen den Fingern deutlich spüren kannst. Die Pflanze ist nicht verholzt und bildet lockere Horste (büschelartiger Wuchs). Mit einer Wuchshöhe von genau 0,71 m fügt sie sich harmonisch in die Ufervegetation ein und zeigt durch ihre Blattfläche von 4341,0 mm² eine stattliche Präsenz.
1 Video zu Buxbaums Segge

8 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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