Bild folgtKI-generierte IllustrationCervaria rivini
Auch bekannt als: Cervaria rivini
35
Arten
interagieren
52
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt Rivins Laserkraut (Cervaria rivini) durch seine filigranen, weißen Doldenblüten auf dunklen Stielen auf. In deinem Garten übernimmt diese heimische Wildpflanze eine wichtige Rolle als Nahrungsquelle für spezialisierte Insekten während des Hochsommers. Besonders der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) profitiert von den offenen Blütenstrukturen. Da sie hervorragend an trockene und sonnige Standorte angepasst ist, bietet sie dir eine robuste Lösung für klimatisch anspruchsvolle Gartenbereiche. Wenn du ein Herz für Schwebfliegen und seltene Falter hast, triffst du mit dieser Art genau die richtige Wahl.
Edle weiße Dolden für Sonnenanbeter: Die Hochsommer-Tankstelle für Schwebfliegen.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Laserkraut eine wertvolle Tankstelle für zahlreiche Insekten. Unter den Schwebfliegen finden sich die Zweiband-Wespenschwebfliege (Chrysotoxum bicinctum), die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) sowie die Späte Großstirnschwebfliege (Eupeodes corollae) und die Breitband-Waldschwebfliege (Eupeodes latifasciatus) regelmäßig an den Blüten ein. Auch seltene Schmetterlingsarten wie der Alexanor-Schwalbenschwanz (Papilio alexanor) und der Korsische Schwalbenschwanz (Papilio hospiton) nutzen die Pflanze in ihren Verbreitungsgebieten, während bei uns der heimische Schwalbenschwanz (Papilio machaon) ein häufiger Gast ist. Die späte Blüte von Juli bis September bietet Nahrung, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind.
Bitte beachte, dass Rivins Laserkraut als nicht kindersicher eingestuft ist. In Gärten, in denen kleine Kinder oder Haustiere spielen, ist daher Vorsicht geboten, um einen direkten Kontakt oder Verzehr zu vermeiden. Im Falle einer versehentlichen Einnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Sep
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht.
Boden: Das Substrat sollte kalkreich und eher nährstoffarm sein; Sand oder Schotterbeimischungen fördern die Durchlässigkeit.
Feuchtigkeit: Ein trockener Standort ist ideal, da Staunässe (stehendes Wasser) die Wurzeln schädigt.
Pflanzzeit Frühling: Von März bis Mai kannst du das Laserkraut in den Boden bringen.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung ist von September bis November möglich, solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflanzabstand: Halte etwa 40 Zentimeter Abstand zu Nachbarpflanzen ein.
Pflege: Die vertrockneten Stängel solltest du über den Winter stehen lassen, um Nützlingen Schutz zu bieten.
Vermehrung: Die Pflanze sät sich an zusagenden Stellen moderat selbst aus.
Gute Partnerin: Die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte und ergänzt die Blütezeit ökologisch.
Das Rivins Laserkraut (Cervaria rivini) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Saumgesellschaften an lichten Waldrändern. Botanisch kennzeichnet es sich durch seinen straff aufrechten Wuchs und die charakteristisch scheidigen Blattstiele, die den Stängel teilweise umfassen. Als Pflanze mit einer AM-Mykorrhiza (eine Form der Symbiose mit Bodenpilzen) kann sie Nährstoffe auch an kargen Standorten besonders effizient aufnehmen.
2 Videos zu Rivins Laserkraut


35 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•Mendeley_UK_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →