Bild folgtKI-generierte IllustrationCilix glaucata
7
Pflanzen
besucht
7
Interaktionen
dokumentiert
7
Wirtspflanzen
bekannt
Mit seiner geringen Körpermasse von nur etwa 0,01 Gramm fällt der None (Cilix glaucata) sofort auf, wenn man ihn in den warmen Bereichen deines Gartens entdeckt. Dieser kleine Nachtfalter ist ein heimischer Bewohner, der von April bis September aktiv ist. Er ist oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert), was bedeutet, dass seine Raupen auf ganz bestimmte heimische Gehölze angewiesen sind. Du kannst die Raupen im Frühling und Sommer vor allem am Eingriffligen Weißdorn (Crataegus monogyna) oder an der Schlehe (Prunus spinosa) beobachten. Auch die Blätter der Gewöhnlichen Vogelbeere (Sorbus aucuparia) und des Wild-Apfels (Malus sylvestris) dienen als wichtige Futterquelle. Das Tier überwintert als Puppe (pupa), also im Ruhestadium der Verwandlung, an geschützten Stellen in der Vegetation oder am Boden. Um den Falter zu fördern, solltest du heimische Sträucher wie die Kultur-Birne (Pyrus communis) oder Brombeeren (Rubus fruticosus) in deinem Garten pflanzen. Ein naturnaher Garten mit sonnigen Heckenplätzen bietet ihm den idealen Lebensraum. Da er warme Nischen bevorzugt, profitiert er besonders von windgeschützten Ecken mit reichem Wildgehölzangebot.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der None kann weder stechen noch beißen und stellt keine Gefahr für Menschen, Haustiere oder Nutzpflanzen dar. Als heimische Art ist er ein wertvoller Teil der biologischen Vielfalt und sollte in seinem Lebensraum ungestört bleiben.
Der None (Cilix glaucata) ist ein Schmetterling aus der Familie der Sichelflügler (Drepanidae). In der Region ist er vor allem in der Schweiz nachgewiesen, wo er bevorzugt warme Temperaturnischen in Heckenlandschaften und Gärten besiedelt. Mit einer Masse von nur rund 0,01 Gramm gehört er zu den kleineren Nachtfaltern. Seine Lebensweise ist eng an Rosengewächse gebunden, an denen die spezialisierten Raupen ihre gesamte Entwicklung vollziehen.
Körpergröße
small
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
7 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →