Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis mollis subsp. mollis
Auch bekannt als: Crepis mollis subsp. mollis
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Arten
interagieren
17
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Weichen Pippau an seinen leuchtend gelben Korbblüten und seinem lockeren, krautigen Wuchs, der genau 0,34 m erreicht. Da diese Art auf der Roten Liste steht (Gefährdungsstufe 3), holst du dir eine echte botanische Kostbarkeit in den Garten. Besonders Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Feurige Perlmuttfalter (Argynnis adippe) profitieren von seinem Nektarangebot. Auch die Dunkelgrüne Schmalbiene (Lasioglossum nitidulum) steuert die Blüten regelmäßig an. Mit dieser Pflanze trägst du aktiv dazu bei, eine bedrohte heimische Wildpflanze in unserer Kulturlandschaft zu erhalten. Schau doch mal genau hin, ob sich schon bald die ersten Wildbienen an den gelben Körbchen tummeln.
Rote-Liste-Art für deinen Garten: Gelbe Blütenpracht für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Weiche Pippau eine wichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Insekten. Er wird von einer Vielzahl an Schmetterlingen besucht, darunter der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und verschiedene Scheckenfalter wie der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Auch Wildbienen wie die Gewöhnliche Furchenbiene (Halictus tumulorum) und die Acker-Schmalbiene (Lasioglossum pauxillum) nutzen das Angebot. Die leichten Samen dienen nach der Blüte als Nahrung für Kleinvögel oder werden durch den Wind weit verbreitet. Da die Art in der Natur seltener wird, fungiert dein Garten hier als wichtiges Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum).
Der Weiche Pippau ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute Giftigkeit für den Menschen bekannt ist, sollten Kinder und Haustiere nicht an der Pflanze verzehren. Im Falle von Unwohlsein nach versehentlichem Verzehr ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar. Die Pflanze dient primär dem Artenschutz und der Naturbetrachtung.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.336 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort aus, da die Pflanze viel Licht benötigt (Lichtzahl 8).
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, Staunässe ist jedoch zu vermeiden.
Ein normaler Gartenboden mit mittlerem Nährstoffgehalt ist ideal; eine zusätzliche Düngung ist meist nicht nötig.
Der Boden sollte neutral oder schwach sauer sein (Reaktionszahl 5).
Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0,34 m, plane daher einen Pflanzabstand von etwa 25 cm ein.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Da die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft ist, solltest du sie eher im hinteren Bereich eines Beetes platzieren.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) passt ökologisch hervorragend, da sie ähnliche Ansprüche an Frische und Licht stellt und die gelben Blüten farblich wunderbar ergänzt.
Der Weiche Pippau (Crepis mollis subsp. mollis) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in Deutschland indigen (einheimisch) und besiedelt bevorzugt frische Standorte mit mäßiger Nährstoffversorgung. Als mehrjährige, nicht verholzte Pflanze bildet er breite Blätter aus, die eine Fläche von etwa 316 Quadratmillimetern erreichen. Besonders charakteristisch ist seine Vorliebe für kühlere, oft nordisch oder alpin geprägte Klimate, was ihn für Gärten in entsprechenden Lagen prädestiniert. Durch seine leichten Samen, die nur etwa 0,769 Milligramm wiegen, nutzt er den Wind zur Fernausbreitung.
16 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →