Bild folgtKI-generierte IllustrationHalictus simplex Blüthgen, 1923
57
Pflanzen
besucht
236
Interaktionen
dokumentiert
Die Gewöhnliche Furchenbiene (Halictus simplex) fällt durch ihren schlanken, dunklen Körper mit den charakteristischen hellen Filzbinden am Hinterleib auf. Du entdeckst sie meist in Bodennähe, wo sie flink zwischen Blüten und Nistplätzen pendelt. Diese Art nistet im Boden und legt ihre Gänge bevorzugt in selbst gegrabenen Hohlräumen an. Da sie polylektisch (auf viele verschiedene Pflanzenfamilien spezialisiert) ist, zeigt sie keine strenge Bindung an nur eine einzige Pflanzenart. Ihre Flugzeit erstreckt sich von Mai bis September, was für eine Wildbiene ein vergleichsweise langer Zeitraum ist. In Deinem Garten besucht sie gerne den Gewöhnlichen Dost, die Acker-Winde oder den Klippen-Thymian. Auch an der Knack-Erdbeere und dem Blut-Storchschnabel kannst Du sie bei der Pollensuche beobachten. Das Sichel-Hasenohr und das Großblütige Bitterkraut zählen ebenfalls zu ihren bevorzugten Nahrungsquellen. Um ihr zu helfen, solltest Du offene Bodenstellen und kleine sandige Flächen unberührt lassen. Der Verzicht auf eine zu dichte Bepflanzung an sonnigen Stellen fördert ihren Nestbau direkt vor Deiner Haustür.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die Gewöhnliche Furchenbiene ist absolut friedfertig und für den Menschen harmlos. Ihr kleiner Stachel kann die menschliche Haut kaum durchdringen, zudem zeigt sie kein Verteidigungsverhalten. Sie ist ein nützlicher Bestäuber und sollte nicht mit Honigbienen oder Wespen verwechselt werden.
Diese Wildbiene gehört zur Familie der Halictidae (Schmalbienenartige) innerhalb der Ordnung Hymenoptera (Hautflügler). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Die Art zeigt eine solitäre bis primitiv-eusoziale (einfache Formen des Zusammenlebens) Nistbiologie im Erdreich. Eine sichere Unterscheidung von anderen Vertretern der Gattung Halictus (Furchenbienen) ist im Feld schwierig und erfordert meist eine Untersuchung unter der Lupe.
57 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →