Bild folgtKI-generierte IllustrationElaeagnus angustifolia
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Schmalblättrige Ölweide (Elaeagnus angustifolia) an ihren schmalen, silbrig-weiß behaarten Blättern und dem strauch- oder baumartigen Wuchs, der stark an einen Olivenbaum erinnert. Für Deinen Garten ist sie eine zwiespältige Bewohnerin: Einerseits lockt ihr intensiver Blütenduft Honigbienen (Apis mellifera) und Feldwespen an, andererseits gilt sie als invasiv – sie kann also heimische Arten verdrängen. Wenn Du sie bereits im Garten hast, bietet sie zwar Nahrung für Insekten und Säugetiere wie den Waschbären (Procyon lotor), doch eine Neupflanzung will wegen ihrer starken Ausbreitung gut überlegt sein. Achte besonders auf ihre Ausläufer, um die Naturnähe Deiner Umgebung zu bewahren.
Silberner Blickfang mit Honigduft – aber Vorsicht vor ihrem Ausbreitungsdrang.
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Die Schmalblättrige Ölweide ist ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt vor allem an den scharfen Dornen an den Zweigen, die bei Kontakt zu Verletzungen führen können. Achte darauf, dass Kinder beim Spielen im Garten einen Bogen um das Gehölz machen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
13.562 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Schmalblättrige Ölweide gehört zur Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) und ist ursprünglich in Zentralasien sowie dem Mittelmeerraum beheimatet, tritt bei uns aber als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanze) auf. Sie besiedelt oft sonnige Standorte mit normalen Bodenverhältnissen und zeigt eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber Salz und Trockenheit. Mit einer Blattfläche von 1120,0 mm² und einer markanten Behaarung schützt sie sich effektiv vor Verdunstung. Trotz ihrer Einstufung als invasiv wird sie aufgrund ihrer Robustheit oft in Parks und Gärten verwendet.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →