Bild folgtKI-generierte IllustrationStreptopelia decaocto (Frivaldszky, 1838)
29
Pflanzen
besucht
31
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Türkentaube an ihrem hellen, beigegrauen Gefieder, dem charakteristischen schwarzen Nackenring und ihrem dreisilbigen Ruf, der wie ein gedehntes gu-guuu-gu klingt. In Deinem Garten tritt dieser Vogel vorwiegend als Körnerfresser (Samen- und Getreidefresser) auf, der zusätzlich gerne Früchte verzehrt. Die Suche nach Nahrung führt sie oft zu Beerensträuchern wie dem Schwarzen Holunder, Himbeeren oder Roten Johannisbeeren. Auch die Früchte der Vogel-Kirsche, der Zwetschge oder der Samt-Brombeere stehen auf ihrem Speiseplan. Als Standvogel (Vogel, der das ganze Jahr über im Brutgebiet bleibt) ist sie auch im Winter ein treuer Gast an Deinem Futterhaus. Ihre Nester baut sie als recht einfache Plattformen aus Zweigen, bevorzugt in dichten Hecken oder Nadelbäumen. Da sie ein Neozoon (eine eingewanderte, gebietsfremde Art) ist, hat sie sich erst im letzten Jahrhundert bei uns flächendeckend ausgebreitet. Du kannst sie unterstützen, indem Du beerentragende Gehölze wie das Deutsche Geißblatt oder den Lorbeer-Seidelbast pflanzt. Achte darauf, dichte Heckenstrukturen zu erhalten, damit sie geschützte Brutplätze findet.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Wie alle europäischen Vogelarten ist auch die Türkentaube durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Du darfst ihre Nester während der Brutzeit nicht entfernen oder die Vögel bei der Aufzucht stören. Verwechslungsgefahr besteht mit der selteneren Turteltaube, die jedoch ein bunteres Gefieder aufweist.
Die Türkentaube (Streptopelia decaocto) gehört zur Familie der Tauben (Columbidae) und ist ein klassisches Neozoon (gebietsfremde Tierart), das ursprünglich aus Asien stammt und erst seit etwa 1945 in Mitteleuropa heimisch wurde. Sie bevorzugt siedlungsnahe Gärten und Parks als Lebensraum. Von der deutlich größeren Ringeltaube unterscheidest Du sie leicht durch den schmalen, schwarzen Nackenring und das Fehlen weißer Flecken auf den Flügeln. Ihre Ausbreitung gilt in der Zoologie als eines der bemerkenswertesten Beispiele für eine schnelle Arealerweiterung.
29 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →