Bild folgtKI-generierte IllustrationErebia pharte
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Typisch für den Unpunktierten Mohrenfalter (Erebia pharte) ist seine schlichte, dunkelbraune Färbung, der im Vergleich zu vielen verwandten Arten die namensgebenden hellen Punkte oder Augenflecken auf den Flügeln fehlen. Du kannst diesen Schmetterling bei uns in Deutschland, Österreich und der Schweiz beobachten, wobei er als Falter ausschließlich im Juli aktiv ist. Während das erwachsene Tier in dieser Zeit geschickt über Bergwiesen segelt, bleibt die Raupe für das menschliche Auge meist verborgen. In Deinem Garten ist er ein seltener, aber gern gesehener Gast, der zur Nektaraufnahme gezielt bestimmte Wildpflanzen anfliegt. Er besucht vor allem den Gold-Pippau (Crepis aurea), die Glanz-Skabiose (Scabiosa lucida), den Steifhaarigen Löwenzahn (Leontodon hispidus) sowie das Jakobs-Greiskraut (Senecio abrotanifolius). Um diesen Schmetterling zu fördern, solltest Du darauf achten, diese spezifischen Pflanzenarten in Deiner Gartenkultur zu erhalten. Als heimischer Bewohner unserer Regionen ist er ein wertvoller Teil der lokalen Biodiversität (Vielfalt des Lebens) und profitiert von einer naturnahen Bewirtschaftung ohne chemische Hilfsmittel.
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Dieser Schmetterling ist für den Menschen und Haustiere absolut harmlos. Da er in seinen spezialisierten Lebensräumen oft selten vorkommt und heimisch ist, sollte man ihn lediglich aus der Ferne beobachten und seine Ruheplätze sowie Nektarpflanzen ungestört lassen.
Der Unpunktierte Mohrenfalter wird taxonomisch in die Familie der Edelfalter (Nymphalidae) und die Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die montanen bis alpinen Regionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Innerhalb der Gattung Erebia zeichnet sich diese Art durch das Fehlen von Postdiskalpunkten (Flecken auf der äußeren Flügelhälfte) aus, was ihn von vielen optisch ähnlichen Verwandten unterscheidet. Die Lebensweise ist eng an alpine Magerrasen und feuchte Bergwiesen gekoppelt.
5 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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