Bild folgtKI-generierte IllustrationScabiosa lucida subsp. lucida
19
Arten
interagieren
22
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind bei der Glanz-Skabiose die lila Blütenköpfchen, die über den glänzenden, tiefgrünen Blättern thronen. In deinem Naturgarten ist sie eine unverzichtbare Nektarquelle für spezialisierte Insekten, die auf kargen, sonnigen Flächen zu Hause sind. Besonders Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs (Aglais urticae) oder das Hufeisenklee-Widderchen (Zygaena loti) profitieren von ihrem Angebot. Da sie sehr kompakt wächst, findet sie selbst im kleinsten Steingarten oder in einer Mauerritze Platz. Wenn du kalkhaltige, magere Ecken in deinem Garten hast, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Die lila Nektartankstelle: 25 Zentimeter pure Schmetterlingsmagie für Kalkböden.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art ein Magnet für seltene Falter. Der Gelbbindige Mohrenfalter (Erebia meolans) und der Ähnliche Perlmutterfalter (Fabriciana niobe) nutzen die Blüten als wichtige Nektarstation. Auch der Kleine Fuchs (Aglais urticae) ist ein regelmäßiger Gast auf den lila Köpfchen. Die Samen sind mit 1,53 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und so zur Vernetzung von Biotopen beiträgt. Durch die Blütezeit von Juli bis September stellt sie Nahrung bereit, wenn viele andere Wiesenblumen bereits verblüht sind.
Die Glanz-Skabiose wird laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, wenn Kinder in deinem Garten spielen, und kontaktiere im Zweifelsfall den Giftnotruf unter 0228 19 240. Aufgrund der glänzenden Blätter ist sie jedoch gut von anderen Arten zu unterscheiden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.249 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf: Wähle einen vollsonnigen Standort (Ellenberg 9); sie braucht den ganzen Tag ungehinderte Sonneneinstrahlung.
Bodenbeschaffenheit: Der Boden muss mager, also nährstoffarm sein (Ellenberg 3), und sollte einen hohen Kalkgehalt aufweisen (Ellenberg 8).
Feuchtigkeit: Halte den Platz eher trocken; Staunässe verträgt die Pflanze gar nicht.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflanzabstand: Da sie nur 0,25 m hoch wird, kannst du sie in kleinen Gruppen mit etwa 20 cm Abstand setzen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; lass die Blütenstände für die Selbstaussaat über den Winter stehen.
Vermehrung: Die leichten Samen (1,53 mg) werden durch den Wind verbreitet.
Pflanzpartner: Ein idealer Partner ist der Hufeisen-Klee (Hippocrepis comosa), da beide Arten die gleichen kalkhaltigen Magerstandorte bevorzugen.
Die Glanz-Skabiose (Scabiosa lucida subsp. lucida) gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Kalk-Magerrasen (trockene, kalkreiche Wiesen mit geringem Nährstoffgehalt), oft in alpinen oder nördlichen Regionen. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0,25 m bleibt sie niedrig und krautig. Das markanteste Merkmal sind ihre breitblättrigen, glänzenden Grundblätter, die sie deutlich von anderen Skabiosen-Arten unterscheiden.
3 Videos zu Glanz-Skabiose



19 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →