Bild folgtKI-generierte IllustrationCrepis aurea subsp. aurea
Auch bekannt als: Crepis aurea subsp. aurea
11
Arten
interagieren
11
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Gold-Pippau (Crepis aurea) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die auffälligen, orangeroten bis goldgelben Blütenköpfe sitzen einzeln auf den dunklen Stängeln und leuchten über der flachen Blattrosette. Im Naturgarten ist er besonders wertvoll, da er spezialisierten Gebirgsschmetterlingen wie dem Hochalpen-Perlmutterfalter (Boloria pales) oder dem Gelbgefleckten Mohrenfalter (Erebia manto) als wichtige Nektarquelle dient. Mit seiner geringen Größe passt er perfekt in Steingärten oder kleine Pflanzlücken. Wenn du eine robuste Pflanze für kühle Lagen suchst, ist dieser Alpenbewohner genau die richtige Wahl für dich.
Alpine Leuchtkraft auf 7 Zentimetern: Die feurige Nektarstation für Mohrenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem Schmetterlinge von diesem Korbblütler. Zu den regelmäßigen Besuchern gehören der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Frühlings-Mohrenfalter (Erebia medusa), die hier lebensnotwendigen Nektar finden. Auch für den Unpunktierten Mohrenfalter (Erebia pharte) ist die Pflanze eine wichtige Nahrungsquelle in Gebirgslagen. Die leichten Samen bieten Nahrung für kleine Vögel, während die Pflanze über eine AM (Arbuskuläre Mykorrhiza – eine Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) eng mit dem Bodenleben vernetzt ist. Da er in Deutschland heimisch ist, unterstützt er die lokale Artenvielfalt ohne das Risiko einer unkontrollierten Ausbreitung.
In Bezug auf die Sicherheit gilt der Gold-Pippau als nicht kindersicher. Bitte achte darauf, wenn Kinder im Garten spielen, und verhindere den Verzehr von Pflanzenteilen. Im Falle eines Verdachts auf Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.072 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Ellenberg Licht 8), damit die Pflanze ihre kräftige Blütenfarbe entwickelt.
Achte auf einen frischen, also mäßig feuchten Boden (Ellenberg Feuchte 4), der besonders im Sommer nicht völlig austrocknen sollte.
Der Boden sollte ein normaler Gartenboden sein (Mittelzehrer), da die Pflanze mäßige Nährstoffmengen benötigt.
Die Pflanzzeit im Frühling liegt zwischen März und Mai, im Herbst ist eine Pflanzung von September bis zum ersten Frost möglich.
Halte aufgrund der geringen Wuchshöhe von 0,07 m andere, stark wuchernde Pflanzen fern, damit er nicht überwachsen wird.
Da er kühle Temperaturen (Ellenberg Temperatur 2) schätzt, gedeiht er in höheren Lagen oder kühlen Tälern am besten.
Die Vermehrung erfolgt über die leichten Samen (0,4899 mg) durch den Wind, was du durch Stehenlassen der Fruchtstände fördern kannst.
Gute Partnerin: Die Berg-Nelkenwurz (Geum montanum) – sie teilt die Vorliebe für frische, alpine Standorte und blüht zeitgleich.
Der Gold-Pippau gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asterales. Er ist eine indigene (einheimische) Pflanze der Alpen und der höheren Mittelgebirge, wo er bevorzugt auf Bergwiesen und frischen Weiden wächst. Er ist morphologisch durch seine grundständigen, löwenzahnähnlichen Blätter und die unverwechselbare rötlich-orange Blütenfarbe gekennzeichnet. Als Krautige Pflanze bleibt er mit einer Wuchshöhe von 0,07 m sehr niedrig und ist perfekt an das raue Klima kühlerer Regionen angepasst.
11 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →