Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Apidae
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An den auffallend langen Fühlern der Männchen, die fast ihre gesamte Körperlänge erreichen, lässt sich die Schuppige Langhornbiene sofort erkennen. Die etwa 12 bis 15 Millimeter großen Tiere tragen einen graubraun behaarten Brustabschnitt, während die Weibchen durch helle Haarflecken auf den hinteren Rückensegmenten auffallen. Diese Wildbiene bringt nur eine Generation pro Jahr hervor und ist streng spezialisiert, also oligolektisch, auf Schmetterlingsblütler angewiesen. Als wichtige Nahrungsquelle dienen ausschließlich heimische Arten wie die Zaun-Wicke oder die Wiesen-Platterbse. Das Weibchen gräbt seine Nester selbstständig in die Erde, bevorzugt an sonnigen Stellen mit spärlichem Bewuchs. In die unterirdischen Brutkörbe legt sie ein Ei auf einen Vorrat aus Pollen und Nektar, von dem sich die Larve ernährt. Nach der Verpuppung verwandelt sich die Larve noch im Spätsommer in die fertige Biene. In diesem Zustand verharrt sie in einer Winterruhe tief im Boden, um erst im nächsten Frühjahr zu schlüpfen. Du kannst die Art unterstützen, indem du im Garten offene Bodenstellen zulässt und heimische Wildwickten anpflanzt.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Tiere sind friedfertig und besitzen zwar einen Stachel, setzen diesen aber gegenüber Menschen nicht ein, sofern man sie nicht mit der Hand quetscht.
Die Schuppige Langhornbiene gehört zur Familie der Apidae und ist in Mittel- und Südeuropa verbreitet. Sie lebt solitär, was bedeutet, dass jedes Weibchen sein eigenes Nest im Boden ohne die Hilfe von Arbeiterinnen baut. Das wichtigste Merkmal der Gattung Eucera sind die extrem verlängerten Fühler der Männchen, während die Weibchen kräftige Sammeleinrichtungen an den Hinterbeinen besitzen. Als spezialisierter Bestäuber ist sie ökologisch eng an das Vorkommen von heimischen Leguminosen gebunden.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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