Bild folgtKI-generierte IllustrationEchium plantagineum
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Typisch für den Wegerichblättrigen Natternkopf (Echium plantagineum) sind seine trichterförmigen Blütenstände und die namensgebenden, breit geformten Grundblätter, die an Wegerich erinnern. Für deinen Naturgarten ist diese Art besonders wertvoll, da sie bereits ab März eine zuverlässige Nahrungsquelle bietet. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren davon insbesondere die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) und das flinke Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum). Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die auch mit Trockenheit gut zurechtkommt, machst du mit diesem Natternkopf alles richtig.
Blaues Blütenwunder ab März: Eine frühe Kraftquelle für das Taubenschwänzchen.
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Dieser Natternkopf ist ein Magnet für spezialisierte Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten besuchen die Gewöhnliche Bindensandbiene (Andrena flavipes) und die Feldhummel (Bombus pascuorum) die Blüten regelmäßig. Auch Schmetterlinge wie der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) und das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) nutzen das Angebot intensiv. Die frühe Blütezeit ab März macht ihn zu einer wichtigen Versorgungsstation, wenn viele andere Pflanzen noch nicht blühen. Auch der Punktkäfer findet sich häufig an den markanten Blüten ein.
Der Wegerichblättrige Natternkopf ist laut Datenbank nicht kindersicher. Er enthält Stoffe, die bei Verzehr gesundheitsschädlich sein können, und seine rauen Haare können empfindliche Haut reizen. Achte darauf, wenn kleine Kinder in deinem Garten spielen, und trage bei Gartenarbeiten am besten Handschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.29 m
Wähle für den Wegerichblättrigen Natternkopf einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Der Boden sollte durchlässig und eher nährstoffarm sein, da Staunässe (zu viel Wasser im Wurzelbereich) der Pflanze schadet.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte darauf, dass der Boden bei der Pflanzung offen und frostfrei ist.
Einmal etabliert, benötigt die Pflanze kaum zusätzliche Wassergaben.
Nach der Blüte im Juni kannst du die Samenstände stehen lassen, damit sich die Pflanze selbst aussät.
Eine Düngung ist meist nicht erforderlich und führt oft nur zu mastigem Wuchs ohne Standfestigkeit.
Die Pflanze geht eine Symbiose mit Mykorrhiza (nützliche Bodenpilze zur Nährstoffaufnahme) ein, was ihre Robustheit fördert.
Als passende Begleiter eignen sich heimische Arten wie der Echte Natternkopf (Echium vulgare) oder das Echte Labkraut (Galium verum).
Diese Partner teilen die Vorliebe für trockene Standorte und ergänzen das ökologische Angebot ideal.
Der Wegerichblättrige Natternkopf (Echium plantagineum) gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) innerhalb der Ordnung der Borretschartigen. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt sonnige, offene Standorte. Ein markantes Merkmal sind die steifen Haare an Stängeln und Blättern, die typisch für diese Pflanzenfamilie sind. Im Vergleich zum Gewöhnlichen Natternkopf (Echium vulgare) sind seine Grundblätter deutlich breiter und weniger länglich geformt.
1 Video zu Wegerichblättriger Natternkopf

42 Arten interagieren mit dieser Pflanze
14 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →