Bild folgtKI-generierte IllustrationFormica rufa
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Die Rote Waldameise (Formica rufa) erkennst du an ihrer Körpergröße von bis zu neun Millimetern, dem rötlichen Brustabschnitt sowie dem Bau markanter Hügel aus Nadeln und Zweigen. Diese faszinierenden Insekten leben in komplexen Staaten, die als eusozial (staatenbildend mit klarer Arbeitsteilung) bezeichnet werden. In deinem Garten sorgen sie durch das Anlegen weitverzweigter Gänge für eine hervorragende Bodenbelüftung (Anreicherung des Erdbodens mit Sauerstoff). Zudem spielen sie eine wichtige Rolle bei der Myrmekochorie (Samenverbreitung durch Ameisen), indem sie die Samen von Pflanzen wie dem Kleinblütigen Springkraut (Impatiens parviflora) oder der Sonnenblume (Helianthus annuus) verschleppen. Auch an der Kriech-Weide (Salix repens) oder dem Heidekraut (Calluna vulgaris) kannst du sie häufig bei der Nahrungssuche beobachten. Die Larven entwickeln sich im geschützten Inneren des Nestes, wobei die Arbeiterinnen stets für die optimale Temperaturregulation verantwortlich sind. Als Gärtner profitierst du von ihrer Anwesenheit, da sie viele potenzielle Schädlinge im Zaum halten. Bitte achte darauf, dass die Ameisenhügel unberührt bleiben, da die Tiere unter besonderem gesetzlichem Schutz stehen.
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Diese Art steht unter strengem Naturschutz; ihre Nester dürfen weder beschädigt noch versetzt werden. Bei Störung verteidigen sie sich durch das Verspritzen von Ameisensäure, was auf der Haut brennen kann. Sie sind jedoch äußerst nützlich, da sie Schädlinge regulieren und den Boden verbessern.
Die Rote Waldameise (Formica rufa) gehört zur Familie der Ameisen (Formicidae) innerhalb der Gattung Formica. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wo sie bevorzugt sonnige Waldränder besiedelt. Die Arbeiterinnen erreichen eine Körperlänge von etwa vier bis neun Millimetern. Als zentrales Element im Ökosystem beeinflussen diese staatenbildenden Insekten die Bodenstruktur und die natürlichen Stoffkreisläufe maßgeblich.
10 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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