Bild folgtKI-generierte IllustrationImpatiens parviflora
Auch bekannt als: balsamine à petites fleurs, Kleines Springkraut, Sibirisches Springkraut
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
25
Arten
interagieren
33
Interaktionen
dokumentiert
3
Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst das Kleinblütige Springkraut an seinen blassgelben, zierlichen Rachenblüten und dem glasig-saftigen Stängel. Mit einer Wuchshöhe von exakt 0.61 m besiedelt dieser Neophyt (eine nach 1492 eingeführte Pflanzenart) vor allem schattige Gartenbereiche. Für den Naturgarten ist die Pflanze trotz ihres Ausbreitungsdrangs als spezialisierte Kinderstube von Bedeutung, da der Springkraut-Blattspanner (Xanthorhoe biriviata) sie als Raupenfutter benötigt. Auch Schwebfliegen und Falter wie der Mittlere Weinschwärmer (Deilephila elpenor) besuchen die Blüten. Wenn du die Pflanze im Garten hast, solltest du ihre Dynamik im Auge behalten, um die Artenvielfalt zu wahren.
Spezialisierte Kinderstube für den Springkraut-Blattspanner im Schattengarten.
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Das Kleinblütige Springkraut ist als nicht kindersicher eingestuft. Es enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können, weshalb im Garten mit Kindern Vorsicht geboten ist. Bei versehentlicher Aufnahme sollte zur Sicherheit der Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktiert werden.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Nektarwert
3
Pollenwert
3
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.608 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Kleinblütige Springkraut gehört zur Familie der Balsaminengewächse (Balsaminaceae) und zur Gattung Impatiens. Ursprünglich in Zentralasien beheimatet, ist es heute in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt schattige Wälder und stickstoffreiche Säume. Morphologisch auffällig sind die breitblättrigen Blätter und die krautige, nicht verholzende Wuchsform. Die Pflanze nutzt eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen) zur Nährstoffaufnahme. Eine Besonderheit ist die Ausbreitung über schwere Diasporen (Ausbreitungseinheiten) von 7.2428 mg Gewicht.
16 Arten interagieren mit dieser Pflanze
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
6 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →