Bild folgtKI-generierte IllustrationFraxinus pennsylvanica
Auch bekannt als: Pennsylvanische Esche, Grün-Esche, Grünesche
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An ihren rötlich behaarten Jungtrieben und den gegenständigen, gefiederten Blättern lässt sich die Rot-Esche (Fraxinus pennsylvanica) sofort erkennen. Dieser robuste Baum ist ein wertvoller Lebensraum für spezialisierte Insekten wie den Bläulichen Erlenprachtkäfer (Agrilus cyanescens) und bietet Vögeln wie der Blaumeise (Cyanistes caeruleus) einen geschützten Platz zur Nahrungssuche. Da sie auch mit feuchteren Gartenbereichen gut zurechtkommt, ist sie eine interessante Ergänzung für naturnahe Anlagen. Vielleicht ist dieser charakterstarke Baum genau die richtige Wahl für dein nächstes Gartenprojekt im Halbschatten. Du wirst sehen, wie schnell sich die erste Blaumeise in der Krone blicken lässt.
Robuster Schattenspender und wertvolles Winterquartier für Prachtkäfer und Meisen.
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In deinem Garten bietet die Rot-Esche eine wichtige Lebensgrundlage für Prachtkäfer wie den Bläulichen Erlenprachtkäfer (Agrilus cyanescens) und den Buchenprachtkäfer (Agrilus viridis). Diese Käferarten nutzen das Holz und die Blätter für ihre Entwicklung. Für Vögel ist der Baum ebenfalls attraktiv: Die Blaumeise (Cyanistes caeruleus) sucht in der Rinde und im Laub nach Nahrung. Auch Säugetiere wie das Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) werden von den Früchten angelockt. Durch die geflügelten Samen, die oft bis in den Winter am Baum hängen, bleibt die Esche auch in der kalten Jahreszeit ein wichtiger Anlaufpunkt für die Tierwelt.
Die Rot-Esche ist als nicht kindersicher eingestuft, weshalb beim Pflanzen in Bereichen, in denen kleine Kinder spielen, Vorsicht geboten ist. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit der heimischen Gemeinen Esche (Fraxinus excelsior), die jedoch keine rötliche Behaarung an den jungen Zweigen aufweist. Die Pflanze ist für den Menschen nicht essbar.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Mai
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
23.16 m
Wähle einen Standort im Halbschatten, damit sich die Rot-Esche wohlfühlt.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, da der Baum keine Staunässe, aber auch keine starke Austrocknung mag.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit normalem Nährstoffbedarf) genügt ihr herkömmlicher, lockerer Gartenboden.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Achte darauf, dass der Boden beim Einsetzen frostfrei ist.
In den ersten Jahren solltest du bei trockenen Sommern regelmäßig wässern, bis das Wurzelwerk tief genug reicht.
Ein Rückschnitt ist bei diesem Baum nur selten erforderlich, da er von Natur aus eine harmonische Krone bildet.
Die Vermehrung erfolgt meist über die geflügelten Samen im Herbst.
Gute Partnerin: Der Gemeine Schneeball (Viburnum opulus) eignet sich hervorragend als Begleiter.
Beide Pflanzen teilen die Vorliebe für frische Böden und ergänzen sich wunderbar zu einem ökologisch wertvollen Gehölzrand.
Die Rot-Esche (Fraxinus pennsylvanica) gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) und stammt ursprünglich aus Nordamerika. In der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt sie als etablierter Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart), der vor allem in Flussauen und feuchten Wäldern vorkommt. Charakteristisch ist ihre Wuchsform als mittelgroßer Baum mit einer lockeren Krone und geflügelten Früchten. Als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) bevorzugt sie mäßig feuchte Standorte und geht eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (nützliche Bodenpilze zur Nährstoffaufnahme) ein.
3 Videos zu Rot-Esche



4 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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