Bild folgtKI-generierte IllustrationGalega orientalis
Auch bekannt als: Galega orientalis
11
Arten
interagieren
200
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für die Östliche Geißraute (Galega orientalis) sind ihre hohen, aufrechten Blütenkerzen in hellem Blau-Violett und die breitfiedrigen, sattgrünen Blätter. Diese ausdauernde, krautige Pflanze ist eine Bereicherung für den Naturgarten, da sie als Hülsenfrüchtler (Fabaceae) über Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff bindet und so die Bodenqualität auf natürliche Weise verbessert. Durch ihre Blütezeit im Hochsommer schließt sie eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot deines Gartens. Du wirst feststellen, dass sie als langlebige Staude sehr pflegeleicht ist und über Jahre hinweg zuverlässig für Struktur im Beet sorgt. Achte darauf, ihr genügend Platz einzuräumen, damit sie ihre volle Pracht entfalten kann.
Blau-violette Blütenpracht von Juni bis August und natürliche Bodenverbesserung.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Die Östliche Geißraute bietet von Juni bis August ein beständiges Angebot an Pollen und Nektar. Da sie zu den Hülsenfrüchtlern gehört, stellt sie eine wertvolle Ressource dar, auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberdaten in der regionalen Datenbank vorliegen. Die leichten Samen (Diasporen) haben ein Gewicht von nur 2,8 Milligramm, was eine Ausbreitung durch den Wind ermöglicht. Im Garten trägt sie maßgeblich zur Bodengesundheit bei, indem sie Nährstoffe im Wurzelbereich anreichert. Die dichte, krautige Struktur der Pflanze dient zudem als schützendes Habitat für bodennah lebende Kleintiere während der Sommermonate.
Bitte beachte, dass die Östliche Geißraute als nicht kindersicher eingestuft wird. Da alle Pflanzenteile Inhaltsstoffe enthalten können, die bei Verzehr ungesund sind, solltest du bei Kindern und Haustieren im Garten aufmerksam sein. Es empfiehlt sich, nach der Gartenarbeit die Hände zu waschen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze die Geißraute im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Standort für eine kräftige Blütenausbildung.
Der Boden sollte tiefgründig und ausreichend feucht sein, da die breiten Blätter viel Wasser verdunsten.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 50 Zentimetern ein, um der Pflanze Raum zur Entfaltung zu geben.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich, da die Pflanze sich durch Stickstofffixierung selbst versorgt.
Schneide die verblühten Stängel im Spätherbst bodennah zurück, um den Neuaustrieb im Frühjahr zu fördern.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die Selbstaussaat der leichten Samen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis) – sie ist eine heimische Verwandte mit ähnlichen Ansprüchen an Feuchtigkeit und Bodenbeschaffenheit.
Die Östliche Geißraute (Galega orientalis) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und stammt ursprünglich aus den Gebirgsregionen des Kaukasus. In unseren Gärten wächst sie als krautige, nicht verholzende Pflanze, die bevorzugt frische Standorte besiedelt. Ein morphologisches Merkmal sind die breitblättrigen, gefiederten Laubblätter, die eine große Oberfläche zur Photosynthese (Energiegewinnung aus Licht) bieten. Nach der Blüte entwickelt sie die für Schmetterlingsblütler typischen Hülsenfrüchte. Da sie sehr robust und winterhart ist, hat sie sich in Mitteleuropa als Gartenpflanze etabliert.
1 Video zu Galega orientalis

11 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →