Bild folgtKI-generierte IllustrationGaleopsis bifida
Auch bekannt als: Zweispaltiger Hohlzahn, Ausgerandeter Hohlzahn
5
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Kleinblütigen Hohlzahn an seinen zierlichen, blassrosa bis weißlichen Lippenblüten, deren Unterlippe vorne deutlich eingekerbt ist. Diese heimische Wildpflanze ist ein echtes Kraftpaket für den Naturgarten, da sie über viele Monate hinweg eine verlässliche Futterquelle bietet. Besonders die Helle Erdhummel (Bombus lucorum) und die Gartenwollbiene (Anthidium manicatum) profitieren von dem Nektarangebot. Für dich als Gärtner ist er ein unkomplizierter Begleiter, der sich wunderbar in Gehölzränder einfügt. Schau doch mal genau hin, ob du die markante Kerbe an der Blüte bei deinem nächsten Gartenrundgang entdecken kannst.
Dauerblüher von Juni bis Oktober: Die verlässliche Tankstelle für Hummeln.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Kleinblütige Hohlzahn eine wertvolle Komponente im ökologischen Netzwerk. Seine Blütenform ist perfekt auf die Bedürfnisse von Wildbienen und Hummeln zugeschnitten. Neben der Hellen Erdhummel (Bombus lucorum) zählt auch die Sandhummel (Bombus veteranus) zu den regelmäßigen Gästen. Schmetterlinge wie der Kleine Kohl-Weißling (Pieris rapae) nutzen den Nektar ebenfalls als Treibstoff. Da die Blütezeit bis in den Oktober reicht, überbrückt die Pflanze die oft nahrungsarme Zeit im Spätsommer. Die Samen bieten im Winter zudem eine wichtige Nahrungsgrundlage für heimische Kleinvögel.
In der Gartenplanung solltest du berücksichtigen, dass der Kleinblütige Hohlzahn als nicht kindersicher eingestuft wird. Er ist zwar nicht als hochgiftig bekannt, sollte aber dennoch nicht verzehrt werden. In einem Garten, in dem achtsam mit der Natur umgegangen wird, stellt er jedoch keine Gefahr dar, solange Kinder für den Umgang mit Wildpflanzen sensibilisiert sind.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Okt
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.505 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 7: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entfalten kann.
Bodenbeschaffenheit: Er liebt nährstoffreiche, fette Böden (Ellenberg Nährstoff 7); arbeite vor der Pflanzung ruhig etwas reifen Kompost ein.
Feuchtigkeit: Sorge für einen frischen, also mäßig feuchten Boden; die Pflanze mag keine langanhaltende Trockenheit.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Pflege: Da er einjährig ist, solltest du die verblühten Stängel bis zum Frühjahr stehen lassen, damit er sich durch Selbstaussaat erhalten kann.
Vermehrung: Die leichten Samen (3.515 mg) werden oft durch den Wind verteilt, was für eine natürliche Dynamik im Garten sorgt.
Gute Partnerin: Echter Beinwell (Symphytum officinale) – beide schätzen nährstoffreiche Böden und ergänzen sich hervorragend als Hummelweide.
Der Kleinblütige Hohlzahn (Galeopsis bifida) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz weit verbreitet. Er wächst bevorzugt an stickstoffreichen Standorten wie Waldlichtungen oder auf fetten Böden in der Nähe von Gehölzen. Die Pflanze ist krautig, nicht verholzt und erreicht eine exakte Wuchshöhe von 0.51 m. Typisch für die Gattung sind der vierkantige Stängel und die kreuzgegenständigen, breitblättrigen Blätter. Als Indigen oder Archäophyt ist er fest in unserer heimischen Flora verwurzelt.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →