Bild folgtKI-generierte IllustrationPentanema salicinum
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Arten
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Wer den Weidenblättrigen Alant (Inula salicina subsp. salicina) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die schmalen, lanzettlichen Blätter erinnern an Weiden und tragen die strahlend gelben Korbblüten (Blütenstand aus vielen Einzelblüten). Diese heimische Wildstaude ist ein echtes Kraftpaket für deinen Garten, da sie über einen enorm langen Zeitraum Nahrung bietet. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) schätzen ihn sehr. Mit dieser robusten Art holst du dir ein Stück ökologische Vielfalt direkt vor die Terrassentür.
Das goldene Langzeit-Buffet: Wertvolle Nektarquelle für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Weidenblättrige Alant eine wertvolle Tankstelle für spezialisierte Falter. Er wird von seltenen Arten wie dem Kleinen Maivogel (Euphydryas desfontainii) und dem Veilchen-Scheckenfalter (Melitaea varia) besucht. Auch weit verbreitete Arten wie der Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus) und der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) nutzen das Angebot. Sogar die Sandhummel (Bombus humilis) und verschiedene Gelblinge (Colias) finden sich an den gelben Blüten ein. Da er laut Daten von Januar bis Oktober blühen kann, bietet er eine fast ganzjährige Versorgungsquelle für Insekten.
Der Weidenblättrige Alant wird als nicht kindersicher eingestuft. Da er Inhaltsstoffe enthalten kann, die bei empfindlichen Personen Hautreizungen oder bei Verzehr Unwohlsein auslösen, solltest du ihn im Garten so platzieren, dass kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt damit spielen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jan – Okt
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Nektarwert
5
Pollenwert
5
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal; er sollte weder extrem mager noch übermäßig gedüngt sein.
Feuchtigkeit: Halte den Boden „frisch“, also gleichmäßig mäßig feucht. Er mag keine Staunässe, aber auch keine völlige Austrocknung.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du pflanzen, solange der Boden offen ist.
Pflege: Ein Rückschnitt ist im späten Winter ratsam, um die Samenstände lange als Winterschutz stehenzulassen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich oft durch Selbstaussaat, wenn man sie lässt.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für frische Böden und ergänzt das Nahrungsangebot für Bestäuber perfekt.
Der Weidenblättrige Alant gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland und Österreich heimisch. Er besiedelt natürlicherweise frische (mäßig feuchte) Standorte und ist oft an Waldrändern oder in Feuchtwiesen zu finden. Die Pflanze lebt in einer AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilz und Pflanzenwurzel), was ihr hilft, Nährstoffe effizient aus dem Boden zu lösen. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und fühlen sich etwas derb an, was sie gut von anderen Alant-Arten unterscheidbar macht.
1 Video zu Inula salicina subsp. salicina

10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →