Bild folgtKI-generierte IllustrationPentanema salicinum
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Du erkennst den Weidenblättrigen Alant (Inula salicina subsp. salicina) an seinen derben, lanzettlichen Blättern und den goldgelben Korbblüten mit den auffällig schmalen Strahlenblüten. Als ökologisches Schwergewicht im Garten ist er eine unverzichtbare Futterquelle für spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Südlichen Scheckenfalter (Melitaea ornata). Auch der Gemeine Bläuling (Polyommatus icarus) lässt sich oft an den Blüten beobachten. Wenn du einen sonnigen Platz mit etwas Bodenfeuchte hast, kannst du mit dieser Art wenig falsch machen und tust gleichzeitig etwas für bedrohte Insektenarten.
Der Scheckenfalter-Magnet: Ein Muss für jeden Naturgarten mit sonnigen Standorten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art ein wahrer Magnet für Schmetterlinge. Besonders die Gruppe der Scheckenfalter profitiert massiv, darunter Arten wie Melitaea varia, Melitaea aetherie und Melitaea desfontainii. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) sucht die Blüten gezielt auf. Neben diesen Spezialisten finden sich auch der Kleine Feuerfalter, die seltene Sandhummel und verschiedene Gelblinge ein. Durch die außerordentlich lange Blühphase von Frühjahr bis weit in den Herbst hinein stellt der Alant eine stabile und verlässliche Nektarquelle für die heimische Fauna dar.
Der Weidenblättrige Alant wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher achtsam sein und die Pflanze ggf. so platzieren, dass sie nicht zum Naschen einlädt. Bei versehentlichem Verzehr oder Verdachtsmomenten kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jan – Okt
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus.
Boden: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal. Die Erde sollte frisch sein, was bedeutet, dass sie mäßig feucht sein darf, aber nicht dauerhaft nass.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen am besten im März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange kein Frost herrscht.
Pflege: Die Pflanze ist pflegeleicht. Ein Rückschnitt ist erst im Spätwinter nötig, damit Insekten in den Stängeln überwintern können.
Vermehrung: Da sie AM-Mykorrhiza nutzt, profitiert sie von einem gesunden, wenig gestörten Bodenleben.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist der Gewöhnliche Teufelsabbiss (Succisa pratensis). Beide teilen sich ähnliche Vorlieben für die Bodenfeuchte und ergänzen sich hervorragend in einem naturnahen Beet.
Der Weidenblättrige Alant gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland sowie Österreich fest verwurzelt. Er besiedelt natürlicherweise wechselfeuchte Wiesen und lichte Waldränder. Man erkennt die Pflanze gut an ihrem steifen, aufrechten Wuchs und den Blättern, die den Stängel meist halb umfassen. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen im Wurzelbereich, die der Pflanze hilft, Nährstoffe besser aufzunehmen und widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse zu werden.
1 Video zu Inula salicina subsp. salicina

10 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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