Bild folgtKI-generierte IllustrationColias croceus (Geoffroy, 1785)
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An der leuchtend goldgelben bis orangen Färbung der Flügeloberseiten, die beim Fliegen durch einen breiten, schwarzen Rand auffallen, lässt sich der Gelbling sofort erkennen. Er ist einer unserer bekanntesten Wanderfalter (Art, die weite Strecken aus dem Süden zurücklegt). Pro Jahr bildet er zwei bis drei Generationen aus, wobei ein Weibchen seine Eier einzeln an den Blättern von Schmetterlingsblütlern (Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler) ablegt. Im Frühling besucht er gerne die Gelbe Wicke (Vicia sepium), während er im Sommer am Gänse-Fingerkraut (Potentilla anserina) oder der Englischen Kratzdistel (Cirsium dissectum) zu finden ist. Im Herbst dient ihm das Jakobs-Greiskraut (Jacobaea vulgaris) als wichtige Energiequelle. Die Raupen fressen ausschließlich an Hülsenfrüchtlern wie Wicken. Der Gelbling überwintert bei uns als Raupe in der Krautschicht (bodennahe Pflanzenzone), überlebt jedoch strenge Frostperioden oft nicht. Du kannst ihn fördern, indem du heimische Wicken in einer wilden Ecke deines Gartens stehen lässt. Mit einer Flügelspannweite von etwa 50 Millimetern ist er ein dynamischer Flieger, der viel Leben in dein Grün bringt.
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Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er ist weder giftig noch kann er stechen oder beißen. Da Schmetterlinge sehr empfindlich sind, solltest du sie nicht berühren, um die schützende Schuppenschicht ihrer Flügel nicht zu verletzen.
Der Gelbling (Colias croceus) gehört zur Familie der Weißlinge (Pieridae) und ist in ganz Mitteleuropa verbreitet. Als Wanderfalter fliegt er jährlich aus dem Mittelmeerraum ein und besiedelt offene, sonnige Lebensräume. Charakteristisch für die Art ist die kräftige Orangefärbung der Männchen, während die Weibchen oft etwas blasser erscheinen. Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung von anderen Gelblingen ist der durchgehende, dunkle Rand der Flügeloberseiten ohne helle Flecken bei den Männchen.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
83 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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