Bild folgtKI-generierte IllustrationLampropteryx suffumata
4
Pflanzen
besucht
4
Interaktionen
dokumentiert
4
Wirtspflanzen
bekannt
Du erkennst den Labkraut-Blattspanner (Lampropteryx suffumata) an seinem charakteristischen Ruhemuster auf Baumstämmen oder Blättern, wobei er als kleiner Nachtfalter mit einer Körpermasse von nur etwa 0,01 Gramm kaum ins Gewicht fällt. In deinem Garten tritt er meist in einer Generation auf, wobei die Falter zwischen April und September aktiv sind. Die Weibchen legen ihre Eier gezielt an den Blättern von Labkräutern ab. Besonders im Frühjahr und Frühsommer findest du die Raupen an heimischen Pflanzen wie dem Kletten-Labkraut (Galium aparine) oder dem Echten Labkraut (Galium verum). Diese Raupen sind monophag (auf eine Pflanzengattung spezialisiert) und ernähren sich ausschließlich von diesen Arten. Da der Falter eine kalte Temperaturnische bevorzugt, fühlt er sich in schattigen, feuchten Gartenbereichen besonders wohl. Die Überwinterung erfolgt als Puppe im Boden oder in der bodennahen Streuschicht. Um diesen nützlichen Falter zu fördern, solltest du Wildkräuter wie das Weiße Labkraut (Galium album) oder das Harzer Labkraut (Galium saxatile) in einer wilden Ecke stehen lassen. Er ist ein fester Bestandteil unseres heimischen Ökosystems. Wenn du auf chemische Spritzmittel verzichtest, bietest du ihm einen sicheren Rückzugsort.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser kleine Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Er besitzt weder Stachel noch Beißwerkzeuge, die dem Menschen gefährlich werden könnten. Da er als Puppe im Boden überwintert, ist er für eine naturnahe Gartenpflege ohne tiefes Umgraben sehr dankbar.
Der Labkraut-Blattspanner gehört zur Familie der Spanner (Geometridae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und Belgien, heimisch und besiedelt bevorzugt kühle, waldnahe Lebensräume oder schattige Gärten. Mit seiner geringen Größe und der bräunlichen Tarnfärbung ist er perfekt an ein Leben in der bodennahen Krautschicht angepasst. Die Art gilt als spezialisierter Bewohner von Standorten, an denen verschiedene Labkraut-Arten (Galium) vorkommen. In der Schweiz belegen über 400 Funde seit den 1970er-Jahren seine stetige Präsenz in passenden Habitaten.
Körpergröße
small
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
4 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →