Bild folgtKI-generierte IllustrationLasioglossum lativentre
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Diese eher kleine Wildbiene fällt durch ihren schmalen Körperbau und die unauffällige Färbung auf, wobei die Weibchen einen namensgebenden, verbreiterten Hinterleib besitzen. Die Breitbauch-Schmalbiene (Lasioglossum lativentre) ist in deinem Garten vor allem in den Monaten Mai bis September aktiv. Da sie viele verschiedene Pflanzen besucht, kannst du sie an ganz unterschiedlichen Blüten beobachten. Zu ihren wichtigen Pollenquellen gehört das Knöllchen-Scharbockskraut sowie der Feld-Klee und weitere Klee-Arten. Auch an Greiskräutern wie dem Gewöhnlichen Greiskraut oder dem Jakobs-Greiskraut ist sie häufig bei der Nahrungssuche zu finden. In Nutzgärten fliegt sie zudem gerne die Blüten der Ackerbohne an. Gegen Ende ihrer Flugzeit nutzt sie den Echten Alant, die Gewöhnliche Goldrute und den Östlichen Stumpfblättrigen Ampfer. Um diese heimische Art zu fördern, solltest du in deinem Garten auf eine Vielfalt dieser Pflanzen achten und Wildkräuter zulassen. So unterstützt du die Biene in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet von Deutschland über Österreich bis in die Schweiz.
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Diese Wildbiene ist für dich und deine Familie vollkommen harmlos und verhält sich gegenüber Menschen friedfertig. Da sie sehr klein ist und nicht zur Staatenbildung neigt, besteht keine Gefahr durch Stiche oder ein verteidigendes Verhalten im Garten.
Die Breitbauch-Schmalbiene wird taxonomisch in die Familie der Halictidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) eingeordnet. Als heimische Art erstreckt sich ihr Vorkommen über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Innerhalb der Gattung Lasioglossum gehört sie zu den Arten, deren Bestimmung aufgrund morphologischer (körperbaulicher) Ähnlichkeiten zu verwandten Schmalbienen oft fachliche Expertise erfordert.
1 Video zu Breitbauch-Schmalbiene

94 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloRes_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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