Bild folgtKI-generierte IllustrationLotus dorycnium
Auch bekannt als: Lotus dorycnium
12
Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihrem buschigen Wuchs und den zarten, weißen Blütenköpfen lässt sich der Krautige Backenklee (Lotus dorycnium) sofort erkennen. Da er im Juni blüht, schließt er eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot für Blütenbesucher während der frühen Sommermonate. Er bereichert das Gartenökosystem nicht nur optisch, sondern verbessert als Schmetterlingsblütler auch ganz natürlich die Bodenqualität. Wenn du einen pflegeleichten und ökologisch wertvollen Akzent in sonniger Lage setzen möchtest, ist dieser Backenklee eine hervorragende Wahl für dich.
Robuster Trockenkünstler: Der seltene Österreicher für sonnige Kalkböden.
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Der Krautige Backenklee ist ein wichtiger Bestandteil trockener Lebensräume und blüht im Juni, wenn der erste große Blütenflor des Frühlings oft schon nachlässt. Er stellt in dieser Phase eine verlässliche Quelle für Nektar und Pollen dar und unterstützt so die Insektenwelt in sonnigen Gartenbereichen. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren vor allem spezialisierte Bewohner von Magerhabitaten (nährstoffarme Lebensräume) von seinem Angebot. Als Stickstoffsammler wertet er den Boden für seine Umgebung auf, ohne auf zusätzliche Düngemittel angewiesen zu sein. Die verblühten Triebe bieten zudem Struktur im winterlichen Garten.
Der Krautige Backenklee ist für Gärten, in denen kleine Kinder spielen, nicht uneingeschränkt zu empfehlen, da er laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr von Pflanzenteilen sollte daher vermieden werden. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht bei genauer Betrachtung der typischen Blütenköpfe und der seidigen Blätter kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Pflanze viel Wärme benötigt.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein; kalkhaltige Erde wird bevorzugt.
Achte darauf, Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) konsequent zu vermeiden, um Wurzelfäule zu verhindern.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Ein Rückschnitt der vertrockneten Triebe im zeitigen Frühjahr fördert einen dichten, kompakten Wuchs.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht notwendig, da die Pflanze über Knöllchenbakterien (Bakterien an den Wurzeln) Stickstoff aus der Luft bindet.
In sehr rauen Lagen ist ein leichter Winterschutz aus Reisig empfehlenswert.
Die Vermehrung kann durch die Aussaat der Samen im Frühjahr erfolgen.
Gute Partnerin: Die Aufrechte Trespe (Bromus erectus) ergänzt den Backenklee hervorragend.
Diese Kombination ist ökologisch sinnvoll, da beide Arten ähnliche Ansprüche an Trockenheit und Wärme haben und gemeinsam eine natürliche Pflanzengesellschaft bilden.
Der Krautige Backenklee (Lotus dorycnium) gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae). In unserer Region ist er primär in Österreich heimisch, wo er bevorzugt auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und an sonnigen Böschungen wächst. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 30 bis 80 Zentimetern und zeichnet sich durch ihre seidig-behaarten Blätter aus, die ihr ein silbriges Erscheinungsbild verleihen. Er gilt morphologisch als Übergangsform zwischen Staude und Halbstrauch, da seine Triebe an der Basis oft leicht verholzen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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